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Oberbilker SV 1960  II   -   SFG  III

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Am Sonntag den 29. April 2018 um 11.00 Uhr

SFG  I   -   SF Essen-Katernberg  I

SG 1868 Solingen  IV   -   SFG  II

3,5 : 4,5

Foto Foto folgt

Bericht folgt

Bericht folgt

Wir sind Verbandsmeister und nächstes Jahr spielen wir in der Regionalliga !!!

Unsere 2. Mannschaft hat heute ohne "wenn und aber" souverän gegen die SG Solingen IV gewonnen und ist an der Tabellenspitze mit zwei Punkten Vorsprung geblieben.  Dadurch wurde das Ziel "Aufstieg" erreicht.

Gratulation an das ganze Team und ein großes Dankeschön an alle Spieler.

Ihr ward bei allen Spielen klasse!! 

Zu den Einzelergebnissen:

Die 4. Mannschaft des amtierenden deutschen Meisters hatte heute Schwierigkeiten, die besten Spieler aufzustellen.  Daher hatten wir mit unserer Stammbesetzung schon vor dem ersten Zug in der komfortablen Situation eigentlich so das Remis erreicht.  Deshalb hatten wir ganz vorsichtig die Anfangsphase ausgespielt.  Aber dann nahm die Natur, oder besser gesagt, der Charakter unserer Spieler Oberhand und wie immer spielten wir mit mehr Risiko auf Gewinn.  Bei Dennis hatte diese Taktik sofort Früchte getragen.  Er gewann sehr schön mit Schwarz durch einen Mattangriff auf den König.  Bravo.  Ihm folgte Gottfried; - auch mit schwarz, aber mit taktischen Raffinessen.  Er stand so gut, dass sein Gegner vor  Verzweiflung die Partie aufgab.  Dann kam das glückliche Remis von Wieslaw, der heute in den ersten Zügen einen Bauer opferte oder eher verlor und sich nur durch verschiedene Läufer im Endspiel auf Remis retten konnte.  Danach kam ein wenig Spannung ins Spiel, weil Michael an Brett 1 auf Zeit verlor!  Wie konnte das passieren?  Er stand deutlich besser; - hatte seinen Gegner im Endspiel so richtig überspielt; - .... und nur noch drei Züge zu ziehen.  Sein Gegner stand auch kurz davor, die Partie aufzugeben.  Michael dachte, er hätte noch 20 Minuten Spielzeit.  Tatsächlich waren es nur noch 20 Sekunden.  So ein Pech.  Später kam ein weiteres Unglück hinzu.  Ahmet unterschätzte seinen Gegner und verlor.  Armin auf Brett 7, stand ganz klar auf Gewinn; - brachte seinen König in Gefahr und musste durch Dauerschach ein Remis annehmen.  Gut, dass wir noch Dirk und Markus im Spiel hatten.  Dirk gewann einen Bauer und spielte auf Gewinn.  Markus mit seiner Ruhe spielte wie immer eine auf Unentschieden geglaubte Stellung mit technischen Raffinessen auf Sieg und erreichte auf Brett 8 seine 8,5 Punkte aus 9 Spielen.  Er wurde somit der Topscorer der Verbandsliga !!  Wir hatten dadurch das Mannschafts-Remis erreicht und Dirk quälte seinen Gegner noch.  Am Ende dann doch sein Remis, weil wir nicht mehr länger warten wollten, um mit der Feier anzufangen.  Tolle Leistung von allen in dieser Saison.  Danke.

 

Wieslaw

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Dirk Angermünde 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats April

  Mykyta Volkov 

Sieger des

Gerresheimer Osterblitzturniers 2018

Am Dienstag den 24. April 2018

um 19.30 Uhr

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2018

  

     

     

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

SFG  II   -   SG Meiderich/Ruhrort  I

7,5 : 0,5

Oberhausener SV 1887  I   -   SFG  I

3,5 : 4,5

SV 1922 Hilden  IV   -   SFG  IV

3,5 : 4,5

Leider ohne Foto

Heute kam die starke Mannschaft aus Meiderich zu uns.  Wie sich herausgestellte, überraschenderweise das erste Mal in dieser Saison mit drei Ersatzspielern.  Dies zeigte deutliche Wirkung  auf den Kampfverlauf. Wir, in fast bester Besetzung, kämpferisch eingestellt, mit großer Lust auf den Aufstieg, waren sehr konzentriert und stark motiviert.  Als erster, wer auch sonst, gab unser Kapitän das Signal zum Sieg.  Nach drei Stunden Abtasten nahm Wieslaw die Koordinaten auf den gegnerischen König und zwang mit Angriff seinen Gegner zu einem Fehler, was bei dieser Form, die er diese Saison präsentierte,  zu einem klaren Sieg und Punkt führte.  Ihm folgte, noch vor der Zeitkontrolle, der souveräne Sieg von Ahmet, der heute schon ab dem dritten Zug  dem Gegner keine Ruhe ließ und ihn gewaltig überspielte.  Bravo.  Dann kamen die zwei nächsten Siege, erst von Ralf, der gefahrlos seine Partie spielte und dann von  Markus, der heute nicht ganz gesund erschien und mehr mit der Krankheit als mit dem Gegner kämpfen musste.  Letztendlich überspielt er im Endspiel nicht ganz mühelos seinen Kontrahenten.  Also noch vor der Zeitkontrolle, aber schon nach dem Spiel unserer "vierten" Mannschaft, die heute gleichzeitig im Saal ihren Sieg 5-3 erkämpfte, stand es 4-0 für uns.  Wer sollte jetzt das Remis zum Sieg holen?  Keiner!   Dirk lehnte drei Mal Remisangebote ab und spielte mutig weiter.  Bevor er jedoch seinen Gewinn holte, hatte unsere Tatjana auf Brett 3 ihren Sieg gefeiert.  Sie setzte sich souverän durch, obwohl sie wenig Zeit hatte.  Aber eine Figur mehr und es reichte zum Mattangriff; - auch wenn nur wenige Sekunden blieben.  Bravo, Tatjana.  Also jetzt stand es 6-0 und Dennis auf  Brett 2 spielte auch auf Sieg.  Dies ist ihm gelungen, weil wir alle am heutigen Tag gute Züge sahen und an uns glaubten. Natürlich kommt das alles auch nur, wenn man die ganze Zeit gut trainiert und sich verbessert.  Den ganz grandiosen Sieg rundete am Ende Michael auf Brett 1 ab, der nach einer spannenden Partie seinen starken Gegner immer wieder unter Druck setzte, inklusive Quallenopfer.  Er spielte Unentschieden, damit unser Gegner eine kleine Freude bekam und dass das Spiel nicht zur Null endete.  Bravo an die ganze Mannschaft.  Jetzt sind wir Tabellenerster und der Aufstieg in die Regionalliga liegt in unserer eigenen Hand.

 

Wieslaw

 

Bei bestem Sommerwetter und -  dank Dmitry und Egor -  mit einer ordentlichen Aufstellung sind wir zum vorletzten Spieltag der Liga nach Oberhausen gefahren.  Bei unserem Gegner hat die Schachlegende GM Hort gefehlt; daher waren wir minimal favorisiert. In der Eröffnung hat sich bereits ein großer Vorteil für unseren Spitzenspieler Andrej abgezeichnet, dessen Gegner die Varianten verwechselt und einen vergifteten Bauern abgeholt hat. In der Folge nutzte Andrej seinen Entwicklungsvorsprung mit präzisem Spiel zum 1-0 für uns. Leider hat auch Marko einen Eröffnungsfehler gemacht, der trotz zäher Verteidigung zu schwerwiegend war – der Ausgleich für Oberhausen.  Toon und Jan kamen - wie so oft - mit frischen Eröffnungsideen aus Holland ;) und haben beide ausgezeichnete Stellungen erhalten. Speziell bei Jan wäre vielleicht mehr drin gewesen, aber nach einigen Ungenauigkeiten sind beide Partien mit einem Remis geendet. Ähnliches Ergebnis gab es auch bei mir, nachdem mein Gegner eine Nebenvariante im Katalanen gespielt hat, bei der Schwarz vergleichsweise bequem ausgleichen kann. So ist die Partie nach einigen präzisen Zügen von beiden Seiten in einem völlig ausgeglichenen Turmendspiel zu Ende gegangen. Deutlich länger und ereignisreicher waren die Partien von Dmitry, Egor und Uli, in denen sich der Kampf entscheiden sollte.  Dmitry hat in der Eröffnung und dem frühen Mittelspiel seinen starken Gegner (IM Marcel Becker) überspielt, der daraufhin die Stellung mit einem Qualitätsopfer und einem aktiven Damenzug verschärft hat. Dmitry hat nun die Gewinnfortsetzung gesehen und die entstehende Stellung als vermutlich gewonnen eingeschätzt, fand die forciertere Alternative, die in einer Variante zu einem 7-zügigen Matt führte, noch verlockender. Leider hatte er dabei einen starken Verteidigungszug seines Gegners vollkommen übersehen, der die Partie sofort ausgeglichen hat – Schade!  Blieben noch die Partien von Uli und Egor. Uli hat früh einen Bauern gewonnen, für den sein derzeit in Hochform spielender Gegner wohl keine vollwertige Kompensation hatte.  Eine Mischung aus dynamischem Spiel seines Gegners und Ulis fehlender Präzision in der Zeitnotphase führte auch hier zu einem Remisresultat. So musste Egors Partie bei dem Stand von 3,5-3,5 den Kampf entscheiden. Er hat mit Weiß nicht perfekt auf die am Niederrhein beliebte 3. Sc3 Sc6 Variante in der Französischen Verteidigung reagiert und seinem Gegner eine bequeme Stellung gegeben. Dieser wollte dann mehr, und hat im Doppelturmendspiel die Qualität für einen Bauern und Aktivität geopfert. Gerade als Beobachter fällt es schwer zu sagen, ob das Opfer zu ambitioniert oder das anschließende Spiel zu unpräzise war – jedenfalls konnte Egor sehr geschickt die Qualität zurückgeben und in ein sehr vorteilhaftes Turmendspiel abwickeln. Dieses hat er dann präzise zu Ende geführt und den entscheidenden Punkt eingefahren – Glückwunsch Egor! Damit hat die erste Mannschaft mit drei Mannschaftspunkten Vorsprung auf den 8. Platz den Klassenerhalt gesichert, und könnte sogar – Letztrundensieg und Mithilfe der Konkurrenz vorausgesetzt – auf den dritten Platz vorrücken.

 

Mykyta

Heute spielte unsere 4. Mannschaft bei schönem Wetter beim Tabellennachbarn in Hilden.  Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr und jeder sollte für sich spielen. Dies wurde auch bei der Begrüßungsansprache durch den Hildener Mannschaftsführer deutlich.  Eigentlich hatten wir uns damit abgefunden, nur zu siebt anzutreten; doch überraschender Weise sagte auch Anna-Daria bei ihrem Debut zu und komplettierte unsere Mannschaft im allerletzten Moment.  Auf fast allen Brettern herrschte eine ungefähre DWZ-Gleichheit und es sollte spannend werden.  Doch was war das?  Gemurmel an Brett 5 bei Frank Heise.  Schnelle Züge mit schnellem hörbaren Uhrendrücken beiderseits.  Nach dem achten Zug bzw. nach 90 Sekunden Gesamtspielzeit Remisangebot mit sofortigem Shake-Hand.  An Brett 2 tat es Reinert mit seinem Gegner bei doppelter Spieldauer gleich.  Als Hildener unter sich tat man sich nicht weh.  1:1 nach etwa fünf Minuten; und ab in die Sonne.  Erst dann erschien unser Spitzenbrettler Reinhold mit einiger Verspätung.  Spannend ging es bei Alicia an Brett 3 zu.  Sehr kompliziert und zu vollgestellt war das Brett auch nach einer Stunde Spielzeit, ohne dass auch nur eine Figur geschlagen wurde.  Nach gegenseitig längeren Bedenkzeiten einigte man sich auch hier auf Remis.  1,5:1,5.  Alicias jüngere Schwester Anna-Daria hielt auch nach zwei Stunden Spieldauer tapfer mit.  Süß anzusehen, wie sie während des gesamten Spiels mit dem linken Arm ihren Gummiball festhielt, während sie mit der rechten Hand ihr Spiel machte.  Nach etwa 30 Zügen musste sie sich nach einem konzentrierten Mattangriff des Gegners geschlagen geben, was zu bitteren Tränen führte.  Tapfer gekämpft und doch unglücklich verloren.  1,5:2,5.  Beide Orlova-Schwestern hatten bei den Hildenern einen tollen Eindruck hinterlassen.  Frank Rocholl erkämpfte sich zwei Plusbauern und baute bis zum Schluss darauf.  Nachdem im Bauernendspiel auf der rechten und auf der linken Seite seine Damenumwandlungen drohten, gab der Gegner schließlich auf.  Somit stand es wieder Unentschieden 2,5:2,5.  Frank Ziemann kämpfte sich durch 58 Züge ebenfalls zu einem Remis, bei dem am Schluss nur noch die Könige übrig blieben.  3,0:3,0.  Wie wird die Begegnung am Schluss ausgehen?  Armin an Brett 8 sah mit seinem sehr offensiven Spiel fast schon wie der Sieger aus, doch ihn quälte später längere Zeit eine Fesselung mit Figurenverlust, während Reinhold am Spitzenbrett zur selben Zeit einen Minusbauer zu beklagen hatte.  Nach fast vier Stunden einigte sich Armin mit seinem Gegner auf Remis.  3,5:3,5.  Nun starrte alles auf das Spitzenbrett.  Waren wir doch dankbar für das letzte Brettremis, was uns doch ein achtbares Mannschafts-Remis bringen würde.  Doch es kam zum Schock der Hildener ganz anders.  Reinhold spielte in der Schlussphase sehr energisch auf und besiegte seinen Angstgegner.  Ein unerwarteter 4,5:3,5-Sieg bescherte uns den überraschenden dritten Tabellenplatz zum Saisonausklang.

 

Frank

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Mykyta Volkov 

Sieger des

Gerresheimer Osterblitzturniers 2018

Am Dienstag den 24. April 2018

um 19.30 Uhr

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG 2018

Ergebnisse und Fotos

 

Am Samstag den 5. Mai 2018 um 15.00 Uhr

SG Neuss /Norf  J1   -   SFG  J1

Am Sonntag den 6. Mai 2018 um 10.00 Uhr

SG Benrath 1924  I   -   SFG  III

Am Sonntag den 27. Mai 2018 um 10.00 Uhr

SFG  III   -   Düsseldorfer SV 1854  III

Foto Foto Foto

Bericht folgt

Bericht folgt

Bericht folgt

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

Dennis Liedmann

Sieger der

Verbandseinzelmeisterschaft Niederrhein

2018

   FM Ulrich Dresen  

Sieger der

Gerresheimer Vereinsmeisterschaft

2017 / 2018

  FM Ulrich Dresen 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats März

Ergebnisse

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

Bezirksviererpokal 2017/2018

Düsseldorfer SK 1914/25  II  -  SF Gerresheim 1986  I

1,0 : 3,0

SFG  J1   -   SF 1975 Düsseldorf-Süd J2

10 :  6

SFG  IV   -   SG Kaarst 1912/35  IV

5,0 : 3,0

Die Schachfreunde Gerresheim 1986 sind Sieger im Bezirksviererpokal 2017/2018 !!

Die Sensation ist perfekt. Die 1. Mannschaft von SF Gerresheim 1986 gewinnt nach einem spannenden Kampf im Finale gegen den Düsseldorfer SK  II. Wenn man auf dem Weg im Finale drei Mannschaften eines Zweitligisten schlägt, dann muss man verdienter Sieger sein. Nach einem sehr ausgeglichenem 6-stündigem Kampf hat sich unser Team durchgesetzt. Als erstes gewann Wieslaw auf Brett 4. Unser Kapitän setzte sich im ausgeglichenem Endspiel durch mit einem schönen Motiv: Läuferopfer gegen Freibauer. Dann unser Jüngster, Mykyta, der auf Brett 1 spielte: Mit schönem Angriff gewann er zwei Bauern und nach spannender Zeitnot auch noch die ganze Partie. Spielstand 2-0 für uns. Und dann war klar, dass wir "nur" ein Remis brauchten. Dennis, der wie immer eine spannende Partie spielte, erreichte nach ein paar Ungenauigkeiten seines Gegners mit Qualle mehr die Remis-Stellung. Zuletzt Uli, der in seiner Partie sehr gut stand, suchte keinen Gewinn mehr, sondern nahm die sichere Variante, die Partie mit Unentschieden zu beenden, sodass wir alle um 1:00 Uhr nachts den riesigen Erfolg feiern konnten. Gratulation an unsere Jung's, die im ganzen Zyklus so erfolgreich gespielt haben.

Wieslaw

Nachdem am Vorabend unsere Vierermannschaft das seit Jahren erfolgreichste Wochenende unserer Gerresheimer Mannschaften einläutete, schloss sich unsere Jugendmannschaft der Siegesserie unserer spielenden Mannschaften an.  Daran glauben musste ausgerechnet der Ligafavorit und Tabellenzweite aus Holthausen, der sich durch einen Sieg gegen uns noch Hoffnungen auf den Aufstieg machte.  Die Gäste gingen auch nach etwa einer Stunde erwartungsgemäß in Führung.  Anna hatte einen zu starken Gegner, jedoch war sie nicht ohne Chance, wie sich bei der Analyse heraustellte.  Die spannendste Partie dieser Begegnung lieferte sich Benjamin, der bei einem Läuferminus jedoch fünf Bauern aufweisen konnte, die wie eine Kette in die gegnerische Hälfte hineindrückten.  Außergewöhnlich die deutlich hörbaren Flüstertöne seitens Benjamin bei der Ausführung seiner Züge.  "Schach" war ja nicht unüblich und rutscht selbst mal den Erwachsenen raus, - aber .....  "Attackeee"?  Am Schluss sollte er mit seinen Worten recht behalten.  Benjamin gewann letztendlich durch Damenumtausch und späterem Schachmatt.  Ein Sieg, den wir nicht auf der Rechnung hatten.  Bravo Benjamin; - Dein vierter Sieg in Folge.  Die erste DWZ wartet.  Recht lange spielten auf den ersten beiden Brettern Isa und Alicia.  Während bei Isa vorzeitig ein sattes Materialplus zu erkennen war und nach genau zwei Stunden die Führung unserer Jugendmannschaft sicherstellte, musste Alicia mit der "Brechstange" ran, um gegen ihren sehr zähen Gegner eine halbe Stunde später den Sieg perfekt machen zu können.  Am letzten Spieltag geht es zum Tabellennachbarn nach Neuss.  Mit etwas Glück ist sogar noch der 2. Tabellenplatz möglich.

 

Frank

Nachdem die Bretter der am Vorabend spielenden Jugendmannschaft zu den beiden Sonntagsspielen übernommen wurden, setzten sich auch heute unsere Brettsiege fort.  Unsere 4. Mannschaft im Mittelfeld der Tabelle spielte ohne irgendwelchen Druck gegen die abstiegsbedrohte Kaarster Mannschaft.  Mit 25-minütiger Verspätung erschien unser Spitzenbrettler Reinhold, der auch heute zum wiederholten Mal im Blitztempo seinen Gegner bezwang; nach 20 gespielten Minuten seine Sachen nahm und wieder ging. 1-0  für uns.  Benjamin, der am Vortag glänzte, hatte diesmal einen schwereren Gegner vor sich und verlor recht früh.  1-1 nach einer Stunde.  Was sich dann aber bis zur zweiten Stunde abspielte, kann im einzelnen nicht ausführlich wiedergegeben werden, da die Bretter reihenweise "fielen".  Den Anfang machte unser "Mister 100%" Armin, der nicht gerade den allerstärksten Gegner hatte. 2-1, die erneute Führung.  Der dritte Frank in unserer Mannschaft gab sich bei seiner Saisonpremiere auf Brett 6 keine Blöße und spielte frühzeitig mit einem Damengewinn (!) im Rücken.  Der Gegner gab trotz dieses Verlustes nicht auf und spielte lange Zeit weiter.  Zwischendurch gewann Alicia auf Brett 3 eindrucksvoll ihre "Partie der Generationen".  3-1.  Kurze Zeit später durfte sich Frank Rocholl seines Sieger erfreuen.  4-1.  Reinert auf Brett 2 schaffte nach einer umkämpften Partie seinen ersten Saisonsieg und schraubte unser Ergebnis auf 5-1 zur "zeitlichen Halbzeit" in die Höhe.  Somit stand unser Mannschaftssieg bereits fest, während der Zwischenstand in der Parallelbegegnung unserer 2. Mannschaft noch 0-0 lautete.  Kurz darauf musste Frank Ziemann seine Partie aufgeben und es stand nur noch 5-2 für uns.  Frank Heise auf Brett 5 bot seinem Gegner zwei mal Remis an, was dieser jedoch ablehnte.  Zu hoch schien ihm der Rückstand seiner Kaarster Mannschaft und bemühte sich um Ergebniskosmetik.  Die ausgeglichene Partie zog sich um weitere anderthalb Stunden dahin.  Ein vorangeschrittener gegnerischer Bauer bereitete Frank sehr viel Sorgen und er musste zum Gegenangriff übergehen mit dem Ziel einzügiger Matts oder Dauerschach.  Leider war nach zwei Bauerngewinnen durch häufige Schachgebote die gegnerische Umwandlung zu einer zweiten Dame nicht mehr zu verhindern, sodass Frank seine Partie aufgeben musste.  Am Ende hieß es 5-3 für uns und ein 2. Tabellenplatz ist am letzten Spieltag ebenfalls möglich.

 

Frank

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Boguslaw Latas 

Sieger der

Gerresheimer Blitzliga

des Monats März

  Dirk Angermünde 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats Februar

Dennis Liedmann / Dirk Angermünde

Sieger der Tandemvereinsmeisterschaft 2018

    

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

SFG  I   -   Bochumer SV 02  I

2,5 : 5,5

SFG  III   -   SG Neuss /Norf  I

2,5 : 5,5

SC Solingen 1928  I     SFG  II

2,5 : 5,5

Leider ohne Foto
Manchmal gibt es Tage an denen nichts gelingen will und solch einen Tag hatten wir leider erwischt.  Wir wussten, dass das Spiel gegen den Tabellenführer nicht leicht sein würde, aber dass es so ausgeglichen gewesen war, hatte keiner erwartet.  Es scheint, dass wir alles Glück in dieser Saison bereits verbraucht hatten, deshalb ist diese Niederlage, wenn auch schmerzhaft, zu akzeptieren.  Die Klasse unseres Gegners hat sich am Ende eben durchgesetzt, obwohl wir es ihnen nicht einfach gemacht hatten.  Die Partien von Marko und Mykyta sind typische Beispiele dafür, dass eine gewonnene Stellung zu erarbeiten, nicht immer einen Sieg mit sich bringen muss.  Marko kämpfte heute auf Brett 7 wieder mit Schwarz und hatte in Wolga-Gambit eine stabile Position erreicht, sodass er mit einem Bauer mehr ins Endspiel ging, (mit zwei freien Bauern).  Zu unserem Ungunsten wählte er den falschen Weg und ermöglichte somit seinem Gegner, die Position zu wiederholen und ein Unentschieden zu erreichen.  Nichtsdestotrotz war es von Marko eine gute Leistung und ein Zeichen dafür, dass er bald zu seiner alten Stärke zurückkehren wird.  Ähnlich war es auch bei Mykyta.  Schon in früher Phase erreichte er deutliche Vorteile, aber im entscheidenen Moment vertauschte er während des Kopfrechnens die Züge, was dazu führte, dass sein Gegner durchatmen konnte; denn nach derselben Figurentausch kam es leider zum Remis.  Remis brachten auch Uli und Toon.  Beide hatten solide Positionen erkämpft, sodass die Gegner, die laut DWZ deutlich besser waren, von selbst Remis anboten.  Dann jedoch, wieder zu unserem Ungunsten, auf Brett 8, wo Dirk sein Debüt in der Ersten feierte,  spielte er einen Tick zu optimistisch.  Dies führte nach einem Kontra zu einer verlorenen Stellung und trotz guter Verteidigung war die Partie verloren.  Verloren hatte auch Jan auf Brett 6. Aber diese Niederlage war vom Spielstand abhängig (wir lagen zu dieser Zeit 2-3 zurück). Deshalb entschloss sich Jan, statt auf Remis zu spielen, das Risiko auf sich zu nehmen und spielte auf Gewinn, um das Mannschafts Ergebnis zu retten.  Vielen Dank Jan, für deine Bereitschaft und deinen Mut!  Ganz anderes ging es auf den zwei ersten Brettern zu, wo unsere Besten spielten.  Einer wollte Remis und er erreichte es auch, der andere wollte kein Remis und verlor.  So unterschiedlich sind manchmal die Einstellungen und auf keinen Fall gerecht. Andrej auf Brett 1 spielte gegen die nette und hübsche WGM, die auch den Männer-IM-Titel besitzt.  Mit Schwarz spielte er eine solide Variante ohne Risiko und ziemlich schnell einigte man sich auf Remis.  Auf Brett 2, Dominik. Er spielte fast bis 18.00 Uhr und versuchte alle seine Tricks, um einen Gewinn zu erreichen, inklusive Zeitnot.  Leider ohne Erfolg.  Und am Ende, als schon alle Spieler längst zu Hause waren, mussten der Schiedsrichter und ich als einzige Zeugen die schmerzhafte Niederlage von Dominik miterleben.  So kann es leider laufen, wenn man auf alles oder nichts spielt.  Das Spiel war zwar vorher schon verloren, aber es ist immer bewunderns- und sehenswert und wird groß respektiert, wenn beide Spieler bis zum bitteren Ende immer nach Gewinnmöglichkeiten spielen und den Sieg suchen.  Am Schluss eine etwas zu deutliche Niederlage für uns.  Jedoch war der Gegner stark und zielstrebig auf 2. Liga.  Ein Blick auf die Tabelle zeigt, wie eng die Grenze zwischen Aufstieg und Abstieg ist.  Drei Mannschaften haben die exakt gleiche Punktzahl und Brettpunkte!!!  Zwei Kämpfe sind noch zu spielen und wir können es uns nicht erlauben nur auf Glück zu hoffen.  Der Kampfgeist muss definitiv her.

Wieslaw

Wir haben heute was böse auf die Mütze bekommen – von einem der Absteiger aus der Verbandsklasse.  Obwohl wir in der Tabelle nur einen Platz hinter unseren Gästen aus Neuss standen, war der Unterschied aufgrund von vier Ersatzspielern heute zu groß.  Nur an zwei Brettern lagen wir nach DWZ vorn, die Gegner traten nahezu in Bestaufstellung an.  Am Anfang sah es gar nicht so schlecht aus, die Bretter waren nahezu ausgeglichen und am ein oder anderen Brett lagen wir zeitlich weit vorn.  Nur Stefan (Brett 7) und Thomas (Brett 6) kamen nicht so richtig ins Spiel.  Punkt 12 Uhr war die Lage schon eine andere: Bodo (Brett 8) hatte bereits einen Minusbauer und die schlechtere Stellung, Stefan hatte eine Qualität verloren und Thomas kämpfte mit Zeit und Stellung.  Die vorderen Bretter standen solide mit besserer Zeit und Vorteilsstellungen.  Am deutlichsten lag Robert (Brett 1) vorn, der seinen Gegner mit den schwarzen Steinen nach und nach einschnürte.  Nach 2,5 Stunden begannen dann die Einschläge, Bodo (Brett 8), Stefan (Brett 7) und Alexandra (Brett 6) gaben einer nach dem anderen auf.  Bei Alexandra war es besonders ärgerlich, da Sie eigentlich eine gute Partie gespielt hatte, aber durch ungenauen Abtausch den entscheidenden Minusbauer bekam.  Als auch Thomas (Brett 5) die Segel strich, stand es nach knapp drei Stunden 4:0 für die Gäste und es gab die ersten Remisgebote.  Thorben hatte fast eine Stunde mehr Zeit, doch sein Gegner fand nicht nur die richtigen Züge, sondern schaffte auch die Zeitkontrolle.  Dies veranlasste Thorben, das Remisgebot anzunehmen.  Der Mannschaftskampf war damit verloren.  Der Sieg von Robert (Brett 1) war dann nur noch Ergebniskorrektur und blieb der einzige des Tages.  Sowohl Holger (Brett 2) als auch Jorrit (Brett 3) trennten sich Unentschieden zum 2,5 : 5,5 aus Gerresheimer Sicht. In der nächsten Runde spielen wir gegen den Tabellenletzten, der zweiten Mannschaft aus Oberbilk.  Wenn wir dann einmal in voller Aufstellung antreten, ist der Anschluss an die Tabellenspitze möglich.

 

Robert

Heute mussten wir zum Tabellenersten nach Solingen fahren.  Gegen die stärkste Mannschaft der Liga, die bis jetzt kein Spiel verloren hatte, musste ein Sieg her, ansonsten wären wir aus dem Rennen um die Regionalliga.  Gestärkt durch den Ersatzspieler Jorrit waren wir ganz optimistisch.  Vor Ort sahen wir das erste Mal in dieser Saison die Solinger ohne ihre zwei Spitzenspieler spielen.  Deshalb waren unsere Chancen auf den Sieg gestiegen.  Natürlich spielt man als Favorit vorsichtiger, aber trotzdem auf Sieg.  Der erste Rückschlag kam sehr überraschend auf Brett 6.  Armins ausgeschaltetes Handy hatte sich selbstständig gemacht und ohne jeden Grund einen Pieps-Ton von sich gegeben.  Regel ist Regel; - 0:1 !  Unnötig und mit Fairplay hatte das nichts zu tun; - diese Regel sollte abgeschafft werden. Selten kommt das Pech allein.  Ganz prompt kam also noch ein Unglück hinzu.  Ahmet, der wieder versuchte seinen Gegner zu überraschen, kam schnell zum Endspiel mit Materialverlust und später ohne zwei Bauern zur Aufgabe.  Gut, dass Jorrit auf Brett 8 noch vor der Zeitkontrolle auf 1-2 verkürzen konnte.  Sein Gegner war wirklich überfordert von Jorrits Dominanz.  Danach spielte Dirk auf Brett 3 bei ausgeglichener Stellung Remis.  Den Ausgleich brachte Dennis, der auf Brett 2 durch eine kleine Kombination eine Figur gewann.  Bravo.  Bei den verbliebenen Partien standen unsere drei Spieler einen Tick besser und nach der Zeitnotphase dann auf Gewinn. Markus holte seinen nächsten Punkt wieder im Turmendspiel und verbesserte sein persönliches Ergebnis auf 6,5 aus 7 !!  Unser Bester, Michael auf Brett 1 zeigte eine längst vergessene Variante, wie man mit einem Bauern mehr ein Turmspiel gewinnen sollte.  Das Spiel war da durch schon für uns gewonnen, deshalb konnte auch Wieslaw ohne jeden Stress sein Endspiel auf Sieg umwandeln, was am Ende zum grandiosen Sieg von 5,5-2,5 für uns führte.  Nun sind wir Tabellenzweiter nur durch Brettpunkte und mit guten Aussichten auf den Aufstieg.

 

Wieslaw

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

Ratinger SK 1950  J2   -   SFG  J1

4 : 12

SG Porz  II   -   SFG  I

3,5 : 4,5

SG Kaarst 1912/35  III   -   SFG  IV

5,5 : 2,5

Leider ohne Foto

Bei diesem schönen sonnigen Wetter heute mussten wir auswärts gegen Ratingen 2 antreten.  Am ersten Brett gewann Alicia noch bevor die Eröffnung abgeschlossen war, nämlich mit einem Schäfermatt auf f7.  Dies ergab sich aus einer Stellung nach einem Leichtfigurentausch auf f3.  Alicias Gegner schien ziemlich schockiert, da er das Motiv entweder nicht kannte oder es in dieser Stellung einfach übersehen hatte.  Am zweiten Brett spielte Isa mit Schwarz, wo ein ausgeglichenes symmetrisches Damenbauernspiel entstand.  Mit einem geschickten Konter im Zentrum übernahm Isa dann aber die Initiative, und startete geschickt einen Königsangriff, den sein Gegner vielleicht etwas unterschätzte und den Isa dann recht zügig mit einem Schachmatt beendete.  Inzwischen hatte sich auch Anna am 4. Brett mit Weiß eine gute Stellung erspielt, konnte durch eine Ungenauigkeit ihres Gegners einen Turm gegen einen Läufer gewinnen und bestimmte danach auch weiterhin das Geschehen.  Nach weiter andauerndem Kampf konnte sie die Damen tauschen und ein paar Züge später ihren Gegner mit ihrem Turm auf der Grundreihe mattsetzen.  Dabei hatte sie ausgenutzt, dass ihr Springer auf g5 stand, wo er das für den König einzige Fluchtfeld h7 kontrollierte.  Dadurch hatte Anna heute mit viel Kampfgeist, Konzentration und guter Technik den Mannschaftssieg für uns eingefahren.  Nun lief nur noch Benjamins Partie an Brett 3, der nach der Eröffnung mit Schwarz auch einen Turm gegen eine Leichtfigur gewonnen hatte, und seinen Vorteil mit guter Technik immer weiter ausbauen und vergrößern konnte.  In der Schlussphase des Endspiels wurde es dann noch einmal spannend, da sein Gegner einen weit vorgerückten Freibauern hatte, der Schwarz eventuell noch vor ein paar Problemen hätte stellen können.  Aber Benjamin hatte alles im Griff, ließ den gegnerischen Bauern ruhig bis zur Damenumwandlung vorrücken und holte        sich selbst eine zweite Dame, womit er dann nach ein paar Schachgeboten die gegnerische Dame gewinnen konnte und den Gegner ein paar Züge später ebenfalls matt setzte.  Mit vier Siegen an allen Brettern war dies unser erste Manschaftssieg der Saison, über den wir uns alle sehr freuen.


Jorrit

Heute kam es zu einem ganz wichtigen Spiel für uns gegen die starke Mannschaft aus Porz.   Im so genannten "Keller Duell" ging es wieder um alles.   Als die Aufstellungen bekannt gegeben wurden, waren die Kölner zu unserem Erstaunen nicht in erwarteter bester Besetzung, sondern mit vielen neuen Ersatzspielern.   Daran sieht man, dass nicht nur wir Probleme haben, sondern dass es auch bei den anderen mit Motivation und Disziplin nicht immer perfekt steht.   Wir waren auf jedem Brett deutlich besser, wenn man davon ausgeht, dass man sich auf die DWZ Zahl verlassen kann.   Mein Optimismus war ein bisschen gedämpft durch die Unpünktlichkeiten unserer Spieler.   Aber kurz vor dem Zeitablauf (30 Min !!) waren alle am Brett.   Die ersten drei Stunden verliefen mit ruhigen, taktischen Raffinessen, ohne Risiko fast schon zu harmonisch.   Die mit weiß spielten, hatten einen kleinen Vorteil gehabt und mit schwarz, fast ausgeglichene Stellungen.   Als Erster hatte Jan auf Brett 5 ein Remisangebot bekommen und es angenommen.   Nach der lange Reise zum Spiellokal, war er nicht ganz in der Lage diese Brettposition auf Gewinn zu spielen.   Das nächste Remis kam von unserem "Besten" Andrej, der gegen seinen starken Gegner ein bisschen (aus der Sicht von uns - den Laien) besser stand, aber sich nicht ganz traute auf Gewinn zu spielen.   Dann nach der Zeitkontrolle, die alle gut überstanden hatten, hatte sich bei Wieslaws Brett ein klarer Vorteil für seinen jungen Gegner gezeigt; sich danach auf einen riesigen Angriff auf seinen Monarch gewandelt, so dass unser Kapitän sich (kurzfristig) nur durch einen Quallenverlust retten konnte.   Aber die Partie war leider verloren.   Zum Ausgleich des Matches kam es prompt durch Mykyta, der ein wunderschönes Matt setzen durfte.   Bravo, diese Partie war sehr schön durch Mykyta gespielt und sollte als Lehrstoff gezeigt werden.   Auf den anderen Brettern wurde langsam aber sicher unsere Dominanz sichtbarer, so dass wir langsam anfangen konnten über den Sieg nachzudenken.   Uli nimmt bei solider Stellung Remis an, weil bei Dennis und Egor die Positionen so gut waren, dass nur Siege zu erwarten waren. Dominik mit Qualle weniger, aber mit drei Bauern mehr, sich auch auf den Sieg justierte (siehe Foto).   Wie erwartet hatte Egor seine ganze Dominanz auf Sieg umgewandelt. Deshalb hatte Wieslaw, gelernt aus den letzten Spiel, den beiden verbliebenden Spielenden geraten, die Partie sofort auf Remis zu entscheiden.   Unsere Gegner haben ohne jegliches Zögern gerne die Angebote angenommen, so dass am Ende unerwartet, aber unter diesen Umständen (siehe Aufstellung) der verdiente 4,5 Sieg für uns kam.   Durch diesen Sieg sind wir jetzt Tabellendritter!!   Aber die Konkurrenz liegt so dicht zusammen, dass der Kampf um den Klassenerhalt sogar weiter geht.


Wieslaw

Heute fuhren wir bei sonnigem Wetter nach Kaarst, wo unser Gegner uns in allerstärkster Besetzung empfing.  Wir selbst traten sehr ersatzgeschwächt und auch noch ohne unseren erkrankten Mannschaftsführer Frank Ziemann an, der sich vom anderen Frank vertreten ließ.  Nach etwa einer Stunde musste sich im "Duell der Generationen" unser Benjamin gegen den Senior der Kaarster geschlagen geben.  Nach einem Beuteminus von Turm und Springer im Endspiel musste unser Benjamin, der seinen Gegner das ein oder andere Mal in Verlegenheit brachte, letztendlich aufgeben.  Kurz darauf verzettelte sich Dirk mit seinem Offensivdrang. In Aussicht auf einen Turmgewinn übersah seine Abwehr einen unangenehmen "Damenbesuch", der einige seiner Figuren im "Hinterhof" bei Dauerschach mit möglichem Matt hätte nehmen können.  Aufgabe der Partie in weiser Voraussicht.  Frank Heise kam in seiner Partie nicht zur Entfaltung.  Am Ende gab es Druck auf seinen Randbauern mit möglichem Verlust.  In dieser Phase gab es vom Gegner etwas überraschend ein Remisangebot, was Frank - noch gut damit bedient - annahm.  0,5 : 2,5 der Zwischenstand.  An Brett 8 spielte unser "Mister 100%" eine lange ausgeglichene Partie.  Am Schluss machte sich mit jeweils sechs Bauern die reine Beutedifferenz von Dame gegen Turm bemerkbar.  Armin setzte seine Dame in Streufunktion zum Mattangriff ein.  Das gegnerische Turmopfer verzögerte Armins Matt nur um einen Zug.  1,5 : 2,5 der "Halbzeitstand" und Ende des "Vorprogamms" nach 90 Minuten durch die Bretter 5 bis 8.  Auf den Brettern 1 bis 4 waren alle Partien anspruchsvoller.  Im anderen "Spiel der Generationen" zwischen Jörg und seiner jungen Gegnerin wurden die ersten beiden Figuren erst um 12.15 Uhr (!) abgetauscht.  Zu dicht das Feld und Zentrum; - und ohne ein Durchkommen.  Und zu lang die Bedenkzeiten beider Kontrahenten.  Mit der "Brechstange" wagte sich Jörgs Springer ins Zentrum und übersah leider eine folgenschwere Fesselung aufgrund seiner hinten anstehenden Dame.  Irgendwann musste sein Springer gegen einen Bauern geopfert werden.  Nachdem auch Jörgs Bauer flöten ging, erfolgte nach großer Zeitnot seine Aufgabe.  Nach ausgeglichenem Spiel hatte Reinert seine Not mit dem gegnerischen Doppeltürmen auf seinen Königsbauern.  Erst durch sein en passant konnte Reinert sich befreien und nach einem Schlagabtausch, bei dem alle Türme draufgingen, befreien und mit seiner Dame rausschwärmen.  Mit einem einzügigen Matt an seinen Fingern musste Reinert jedoch eine aufkommendeTreibjagd der gegnerischen Dame mit Dauerschach über sich ergehen lassen.  Das Remis war die Folge und somit stand es 2 : 4.  Ein nicht ganz übersichtlicher Schlagabtausch am Spitzenbrett brachte für Reinhold einen Turmgewinn bei einem Opfer von einen Läufer und drei Bauern(!).  Leider standen seine Türme recht passiv und kamen erst spät zur Geltung.  Im späteren Verlauf war es sein Springer, der den gegnerischen Überschuss an Bauern bei eigenem Opfer beseitigen sollte, was jedoch nicht gelang.  Am Schluss waren zwei gegnersiche Bauern mehr, ausschlaggebend für Reinholds Aufgabe.  2 : 5.  Doch es spielte noch Alicia an Brett 3 in einer dramatischen Partie um die Ergebniskosmetik.  Ihre Doppelbauern bereiteten ihr Sorgen.  Aktiv um Gabelungen bemüht waren die jeweiligen Springer in der Verfolgung der vielen Bauern.  Die Endphase dieser Partie dauerte noch eine weitere Stunde. Sehr zum Verdruss einiger Spieler, die ihre Mitfahrgelegenheiten für die Rückfahrt einplanten; - sich jedoch dann doch für den  ÖPNV entscheiden mussten.  Sie bekamen nicht mehr mit, wie das Spiel beiderseitig zu kippen drohte.  Ein Fehler; - und die Partie war verloren.  Beide Seiten spielten zu perfekt und schenkten sich nichts.  Am Ende stand ein Springerplus für Alicia zu Buche; - jedoch war kein Material mehr zum Mattsetzen parat.  Wir verloren mit 2,5 : 5,5, aber sind trotzdem jenseits von Gut und Böse.

Frank

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Wieslaw Sapkowski 

Sieger der

Gerresheimer Blitzvereinsmeisterschaft 2018

  SF Gerresheim 1986  I 

&

  SF Gerresheim 1986  II 

Teilnahme bei der

Verbandsblitzmannschaftsmeisterschaft 2018

  Ahmet Yilmaz 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats Januar

  Bernd Dahm 

Blitzturniersieger des Monats Februar

Ohne Qualifikation   -   Dabei sein war alles !

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

SFG  J1   -   Ratinger SK 1950  J1

6 : 10 

SFG  II   -   SC Kevelaer 1948  I

5,0 : 3,0 

SFG  IV   -   SG Neuss /Norf  II

4,0 : 4,0 

Heute ging es motiviert in die Runde 4 der Jugendmeisterschaft.  Wir waren vorbereitet und im Training.  Aber -um es schon einmal vorab zu sagen- hat uns dies heute leider nichts genützt.  Wir empfingen unsere netten Schachfreunde aus dem Nachbarverein Ratingen (Jugend 1) pünktlich und beiderseitig vollzählig.  Einem schönen Spiel stand nun also nichts mehr im Weg.  Es stellte sich aber schnell heraus, dass unsere Gegner heute einfach besser waren.  Wir konnten an allen (an allen? nein an fast allen) Brettern solide entwickeln und in ein taktisches Mittelspiel übergehen.  An Brett 1 gab es aber ein sehr hartes Spiel.  So konnte unser Isa zwar einen Bauern gewinnen; bekam aber massive Probleme, seinen Monarchen in eine sichere Ecke zu rochieren.  Dies nutzte der Gegner gekonnt aus und so wurde das Figurenspiel schnell übermächtig.  0:1 aus unserer Sicht. Josef an Brett 4 spielte stark auf und beide Schachfreunde liefen in ein sehenswürdiges Mittelspiel.  Es wäre für jeden Schachcomputer sicherlich ein leichtes gewesen, für beide Seiten einen Punkt zu machen.  Für uns Menschen führte die Stellung leider schnell zur 100% Prozessor (ähh, Gehirnauslastung).  Dann ein weiterer Punkt für den Gegner.  Leonid und Ben spielten zu der Zeit noch mit Vorteilen; ei Leonid mit Nachteilen.  Etwas später gab es auch ohne Überraschung die entsprechende Punkteverteilung.  Ben, super, ein weiterer Punkt und unser heutiger Ehrentreffer!  Wir haben heute alle unsere Erfahrungen gesammelt und als Fazit nehme ich mit, dass wir uns beim nächsten Spiel einfach nur ein paar Minuten mehr Bedenkzeit gönnen sollten. Dann sieht das Ergebnis bestimmt besser aus. 

Ralf

Nach einem langen und ausgeglichenen Kampf haben wir mit Glück gewonnen.  Unsere heutigen Gegner, die erfahrene Mannschaft aus Kevelaer kam wie immer mit Stammbesetzung zu uns in großer Hoffnung auf den Sieg.  Wir waren jedoch auch mit der stärksten Aufstellung hoch motiviert.  Bei einem vollen Gerresheimer Lokal -gleichzeitig spielte unsere 4. Mannschaft zu Hause- haben sich beide Mannschaften einen interessanten Fight geliefert.  Als die Spieler der Vierten bis auf einen Spieler schon längst fertig waren, war auf unseren Brettern noch alles gleich.  Als Erster hatte nach vier Stunden unser Spitzenmann Michael, auf Brett 1 Unentschieden mit Schwarz geholt.  Ihm folgte eine Stunde später Gottfried, auch mit Remis, obwohl er optisch die bessere Stellung ghatte mit einem Läuferpaar.  Auf Brett 6 und 7 hatte sich langsam das Blatt zu unserem Gunsten gewendet.  Armin erkämpfte eine Figur mehr und Ralf eine ganze Reihe von Bauern.  Bevor die beiden jedoch ihre Partie gewinnen konnten, verlor Dirk, der heute zu passiv spielte und keine Initiative zeigte.  Seine Niederlage war schnell kompensiert durch Armin, welcher am Ende mit einer tollen Kombination seinen Gegner zum Aufgeben zwang.  Auch von bei der Partie von Ralf hatte der Gegner genug und gab auf.  Dann auf dem 8. Brett, an dem sich heute die zwei besten Spieler der Liga trafen, hatte Markus mit seinem Lieblingsturmendspiel nach einer langen Remis Stellung zunächst einen kleinen und dann einen großen Vorteil erspielt; -  und somit einen ganzen Punkt geholt.  Bravo!  Dies führte zum 4-2 für uns und unsere besten Taktiker spielten noch.  Selbstverständlich auf Sieg, denn Ahmet und Dennis halten nichts vom Remis.  Leider verzockte sich Ahmet aber bei knapper Zeit und verlor somit.  Alles lag nun bei Dennis, welcher bei einer deutlich besseren Stellung einen halben Punkt holen konnte.  Jedoch lag es nicht in seiner Natur auf Unentschieden zu spielen, spielte deshalb weiter.  Bei sehr wenig verbleibender Zeit machten beide Spieler viele Fehler, aber den letzten Entscheidenen machte unser Gegner.  Er stellte die ganze !Dame! ein und gab somit auf, denn jeder andere Zug hätte zu einem anderen Ergebnis geführt.  Ein klarer Sieg 5-3 also für uns.  Viel Freude für unsere Leute. Jetzt fahren wir zum Tabellenersten für den nächsten Erfolg.

Wieslaw

Heute mussten wir gegen den Ligafavoriten und Tabellenführer aus Neuss ran.  "Nichts zu holen", dachten wir.  Aber wir traten mit der allerstärksten Besetzung an und wollten zumindest ein unbequemer Gegner sein.  Kurz nach der guten Kunde, dass der Favorit nur zu Siebt antrat, der erste Schock.  Nach nur wenigen Minuten (!) gab Alicia ihre Niederlage bekannt und kurz darauf auch Reinert.  Beide gaben an, "etwas übersehen zu haben".  Es stand plötzlich 0:2, bevor wir unseren kampflosen Punkt holten.  Jörg war der Nutznießer.  Bald darauf einigten sich Klaus und sein Kontrahent in einem ausgeglichenen Spiel auf Remis.  Somit stand es zur sehr frühen "Halbzeit" 1,5:2,5.  Frank Ziemann hatte gegen seinen sehr starken Gegner lange gut mithalten können; - jedoch musste er am Ende aufgeben.  Kurz darauf wieder Hoffnung für uns.  Am Schlussbrett erkämpfte sich Armin seinen Sieg und wir kamen wieder auf 2,5:3,5 heran.  Die letzten noch zu spielenden Bretter 1 und 7 hatten es in sich.  Regelmäßig wechselte die Menschentraube zwischen diesen beiden Brettern.  Reinhold hatte einen Minusbauern bei beiderseitigem Turm und Figur.  Ein schneller gegenseitiger Schlagabtausch sorgte dafür, dass am Schluss kein Material mehr für ein Matt sorgen konnte.  Das Kampfremis bedeutete den Zwischenstand von 3:4 und selbstverständlich das Remisangebot des Gegners von Frank Heise.  Frank musste natürlich ablehnen.  Bis dahin ging die Partie schon längst über die Zeitkontrolle und war nichts für (seine) schwache(n) Nerven.  Frank's Gegner hatte seine Figuren so postiert, dass selbst Frank's dreier Plusbauern (!) nicht so richtig vorwärts kamen.  Zudem drohte Dauerschach und Gabelungen durch das gegnerische Turm-Springer Duo, dem Frank's König nur durch eine "Wanderschaft" von 29 Zügen bis zur gegnerischen Grundlinie letztendlich entgehen konnte.  Am Schluss und in großer Zeitnot, konnte sein König zwei seiner voranschreitenden Bauern auf der vorletzten Linie "in Empfang" nehmen.  Eine Doppeldamenumwandlung war dem Gegner dann doch zu viel und ließ ihn um 15.50 Uhr nach dem 89. Zug aufgeben.  4:4 das Endergebnis und die Neusser mussten ihre Aufstiegsfeier vertagen.  Für uns bedeutete der Punkt der endgültige Verbleib in der Liga.

Frank

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

Ratinger SK 1950  III     SFG  II

1,5 : 6,5

SFG  I   -   Bahn-SC Wuppertal  I

4,0 : 4,0

SFG  III   -   SC Erkrath 1973  II

4,5 : 3,5

Nach der letzten peinlichen Niederlage sollten wir heute auf einem stabilisierten Kurs zurückkehren, da der Gegner wie gemacht war für diese Aufgabe.  Die dritte Mannschaft von Ratingen war vom Papier her deutlich schwächer als wir; - also der Gewinn war ein Muss.  Wie immer bei solchen Spielen, war es aber auch heute nicht so leicht zu gewinnen.  Unsere Gegner haben selbstbewusst und mutig aufgespielt.  Erst nach vier Stunden hatte sich langsam die Lage zu unseren Gunsten geklärt. Unser Dauergewinner Markus hatte wieder gepunktet; - seine Überlegenheit war deutlich zu spüren.  Dann gewann auch Fredi, welcher heute die Zeit gefunden hatte, uns in dieser schwierigen Stunde zu unterstützen.  Mischa und Ahmet machten bei ausgeglichenen Stellungen ihre Remise, weil sich auf den anderen Brettern langsam, aber sicher, ein Vorteil für uns aufgebaut hatte.  Tatsächlich ein paar Minuten später gewann Dennis, der zur Zeit eine überragendene Form hat.  Und auch Ralf gewann.  Er nutzte gnadenlos die Vorteile seiner besseren Zeit.  Also es stand 5-1 für uns und Dirk und Wieslaw spielten zu dieser Zeit noch weiter.  Da Dirk mit einem Bauer mehr auf der Gewinnstrecke war, musste Wieslaw seine verlorene Stellung noch retten.  Beiden gelang diese Aufgabe!  Am Ende also ein 6,5 -1,5 Sieg für uns.  Es gibt Hoffnung, dass wir wieder Anschluss an die Spitze des Verbands finden.

 

Wieslaw

Wir haben heute gegen starke Wuppertaler ein Remis geholt, der sich leider, wie eine Niederlage anfühlte.  Unsere Mannschaft bestens aufgestellt mit einem GM und drei IM's, sowie einem FM war gegen die SC Bahn als Favorit angetreten. Aber auch die Stammbesetzung unserer Gegner ließ sich gut ansehen.  So ausgeglichen war es die ganze Zeit bis in die Abendstunde.  Wir hatten kein leichtes Spiel erwartet, aber mit so viel Gegenwind hatten wir auch nicht gerechnet.  Auf Brett eins traf unser Spitzenmann auf unseren damaligen Trainer, der uns Jahre lang trainierte und durch den Gerresheim viele Erfolge gefeierte; - der aber auch dadurch unsere Spielweise genau kannte.  Deshalb ein ganz langweiliger Verlauf dieser Partie, die nach vier Stunden noch vor der Zeitkontrolle in einem Unentschieden endete.  Spannend war es auf Brett 4, wo unser holländischer Spieler Jermo sehr überzeugend spielte und noch vor dem zwanzigsten Zug seinen Gegner zur Aufgabe zwang.  Dann erst nach fünf Stunden die nächste friedliche Entscheidung: Dominik konnte mit Schwarz leider keinen Gewinn finden trotz vieler Versuche.  Aber der Gegner war auch kein Niemand, sondern unser damaliges bestes Nachwuchstalent, das leider jetzt für die "falsche" Mannschaft spielt.  Auf Brett 8 kam es ebenfalls zu einer interessanten Begegnung.  Da trafen sich die zwei jüngsten Spieler dieses Spiels.  Auf unserer Seite Ruslan, ein 24-jähriger IM aus der Ukraine gegen den 17-jährigen Daniel, der seine ersten Schachschritte ebenfalls bei unserem Verein machte und immer noch zu den großen NRW-Talenten gehört.  Diese Partie war ein echtes Feuerwerk mit vielen taktischen Opfern und raffinierten Zügen.  Auch in kleiner Zeitnot wurden interessante, gute Züge gemacht.  Für viele Zuschauer stand das Ergebnis vollkommen offen, aber am Ende gewann der erfahrene Ruslan und erhöht unseren Vorsprung auf 3-1.  Dann erreichte unser dritter IM auf Brett 2 durch sehr gute Kontras mit Qualle mehr eine Gewinnstellung.  Die Aussichten standen für unser Team sehr gut, deshalb nahmen Toon und Uli in nicht klaren Stellungen Remisangebote an.  Spielstand 4-2.  Mykyta und Dmitry spielten noch.  Als um 17 Uhr immer noch kein halber Punkt gemeldet wurde, machte sich unser Mannschaftsführer, Wieslaw langsam Sorgen.  Tatsächlich nicht ohne Grund, weil Mykyta den Angriff des Gegners nicht halten konnte und verlor.  Dmitry, der unseren erwarteten Sieg erreichen sollte, spielte plötzlich nicht ganz sorgfältig und gab dem Gegner die Hoffnung auf Remis; -  und noch schlimmer; - der Wuppertaler spielte jetzt nach dem Motto "Alles oder Nichts" (selbstverständlich) und wird belohnt.  Warum und wo Dimitry Fehler machte, ist nicht leicht zu sagen.  Manchmal läuft die Stellung auf Verlust auch durch normale Züge und die Gefahr ist sehr versteckt.  Schade.  "Nur" 4-4.

Wieslaw

Heute stand eine interessante Begegnung ins Haus – wir traten als Tabellensiebter gegen den Tabellendritten an.  Wie immer nicht in voller Aufstellung, waren wir leistungsmäßig in etwa ebenbürtig.  Da wir uns den Spielort mit der 1. Mannschaft teilten, begann die Partie erst 11.00 Uhr – doch wo war Bodo?  Brett 8 blieb also frei und sollte es auch bleiben – wir lagen also nach einer Stunde 0:1 hinten.  Die anderen spielten dadurch vielleicht etwas aggressiver, was oft zu Ungenauigkeiten führt.  So verpatzte Holger (Brett 3) seine Eröffnung und auch Heinz (Brett 1) hatte bei der ersten Rundschau eine schlechtere Stellung.  Am besten kamen Lutz (Brett 4) und Stefan (Brett 7) ins Spiel, die jeweils schöne Angriffspläne verfolgten.  Das Remis von Heinz ging völlig in Ordnung, da bei ihm auch die Zeit schlechter war.  Als nächstes trennten sich Alexandra (Brett 5) und Jorrit (Brett 6) unentschieden – ebenfalls gut für uns.  In der Zwischenzeit hatte Robert (Brett 2) aus einer besseren Stellung auch einen Bauernvorteil erspielt und suchte den Gewinnweg.  Holger trennte sich ebenfalls Remis, nachdem er seine zwischenzeitlichen Nachteile ausgleichen konnte.  Bei einem Punkt Rückstand spielten die restlichen drei Bretter auf Gewinn und es verlief alles „nach Plan“.  Als erster gewann Lutz, dessen Gegner das Matt nicht mehr sehen wollte.  Dann reichte auch Stefans Gegner die Hand zur Gratulation.  Der Vorteil von Stefan war bereits deutlich und dann wurde auch noch die falsche Figur berührt.  4:3 für uns und schon war ein Mannschaftspunkt erkämpft.  Bei Robert lies nach über fünf Stunden Spielzeit offensichtlich die Konzentration nach und der einfachste Gewinnweg wurde übersehen.  16 Bauern Vorteil zeigte der Computer beim Nachspielen vor dem 49. Zug an.  Danach 0, und die Partie endete Remis.  Immerhin gewann die Mannschaft damit 4,5:3,5 und der Anschluss an die Tabellenspitze wurde wieder hergestellt.  Gegen die beiden Verbandsklasse-Absteiger auf Platz 1 und 2 müssen wir aber noch spielen.

Robert

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Bernd Dahm 

Sieger der

Gerresheimer Blitzliga

des Monats Januar

  Markus Köhler 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats Dezember

     GM Andrey Orlov    

Sieger des

Nikolausblitz 2017

"Blitz-the-Nik"

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

SFG  II   -   SF Vonkeln 1931  I

1,0 : 7,0

SV Lintorf 1947  J1   -   SFG  J1

8 : 8

Bezirksviererpokal 2017/2018

Düsseldorfer SK 1914/25 I - SF Gerresheim 1986  I

1,5 : 2,5

Leider ohne Foto

Nach verlorem Protest hatten wir heute in diesem Nachholspiel auch an den Brettern deutlich verloren.  Irgendwie hatten unsere Spieler diesen psychischen Druck nicht standhalten können.  Aufgrund der unschönen Vorgeschichte hatten wir in keiner freundlichen Atmosphäre und auch unter unserem Niveau gespielt.  Und wenn auch noch das Pech hinzu kommt, dann hatten wir in Ganzen keine Chance.  Nach sechs Stunden Kampf, in dem keiner Remis spielen wollte und jeder für sich mit Gewalt auf Gewinn spielte, hatten wir eine deutliche Patsche bekommen.  Als Einziger hatte nur Markus als letztpielender unsere Ehre noch retten und den einzigen Punkt holen können.  Jetzt schnell das Spiel vergessen und abhaken, denn schon am nächsten Sonntag ist die nächste Runde.

Wieslaw

Leider ohne Bericht

Unsere Vierermannschaft hat wieder ins Finale geschafft !!

Wieder einmal mussten wir unseren "ewigen Gegner", den Düsseldorfer SK  I  bezwingen, um wieder um den Titel zu spielen.  Der Düsseldorfer SK hat uns diesmal sehr ernst genommen und mit GM Berelowitsch und Marcel Harff eine starke Truppe aufgestellt.  Wir waren mit Stammbesetzung angetreten.  Erwartungsgemäß hat Mykyta auf Brett 1 verloren; - jedoch nach vier Stunden Kampf und nicht ohne Chance.  Danach siegte Dennis souverän und der Spielstand war wieder ausgeglichen. Seine Überlegenheit war überragend.  Bravo.  Dann bekam Uli ein Remisangebot und nahm es natürlich an.  Aber vielleicht war mit etwas mehr Mut seine Stellung doch gewonnen.  Dann war klar, dass auf dem vierten Brett kein Remis passieren durfte.  Dort spielte Wieslaw mit weiß und er war schon von Anfang an auf Gewinnkurs.  Am Ende nach fünf Stunden mit technischer Raffinesse, der große Jubel.  Er siegte und mit ihn die ganze Mannschaft.  Schon wieder war es uns gelungen, das 2.-Liga-Team zu schlagen und wir sind unserem Ziel, der Titelverteidigung, ein Schritt näher gekommen.

Wieslaw

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

 

Jahresabschlussbericht von der Jugend

 

Ein weiteres spannendes Jahr geht nun zu Neige und bevor ich es vergesse, wünsche ich ein frohes Fest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Schaut man sich auf unserer Internetseite den aktuellen Tabellenstand an scheint dieses Jahr nicht sehr erfolgreich gewesen zu sein; aber nein. Aus meiner Sicht ist das genaue Gegenteil der Fall. Wir haben dieses Jahr viel erreicht. Wir haben eine sehr nette und gemischte Gruppe an jungen Schachfreunden hinzugewonnen, die konstant an unserem Dienstags Training teilnimmt und sich darüber hinaus mit enormen Potential verbessert. Hier haben einige Jugendliche nun auch den Sprung in das Turnierschach gesucht und einen Platz in der Jugendmannschaft gefunden. Die alte Weisheit "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" hat mich viele persönlich schon im Beruf geprägt, warum sollte es also an den Turnierbrettern anders sein? Eine solide Mannschaft, mit Spaß am Spiel ist eine Bereicherung für jeden Verein.

Liebe Jugend:

Macht weiter so und wir werden bald auf der anderen Seite der Tabelle stehen! Des weiteren ist es uns nun seit einiger Zeit möglich den Spielbetrieb mit zwei Trainern zu betreuen. Beide mit tollem Engagement und viel Geduld bringen den Garant für viele schöne Stunden und Partien. An dieser Stelle vielen Dank an Dich, Marko und an Dich Inna. Ohne euch und euren Einsatz gäbe es keine Jugendabteilung! Auf ein neues Jahr.  Wir haben das diesjährige nun mit unserem Winterturnier geendet und starten das neue wie gewohnt am 9. Januar wieder statt.

Ralf

 

 

SV Wattenscheid 1930  I   -   SFG  I

4,5 : 3,5

Bezirksviererpokal 2017/2018

Düsseldorfer SV 1854  I  -  SF Gerresheim 1986  I

0,5 : 3,5

SFG  II   -   SF Vonkeln 1931  I

ausgefallen

Leider ohne Foto

Heute mussten wir trotz Schnee, Kälte und Glätte, sowie starkem Wind und Dunkelheit zu unserem Auswärtsspiel fahren. Es war keine Aussicht auf eine Spielabsage trotz des ungünstigen Termins. Dieses Wochenende wurden in Polen die Blitz- und Schnellschach- Europameisterschaften gespielt, an denen unsere Spieler teilgenommen haben. Hinzukommt noch, dass kurz vor Weihnachten keiner mehr spielen will. Als wir angekommen waren, stellte sich heraus, dass wir nicht nur diese Probleme hatten, sondern auch noch der Gastgeber zwar nicht mit der bestmöglichen Aufstellung, allerdings trotzdem auf allen Brettern, mit Ausnahme von Brett 1, in deutlicher Überlegenheit der DWZ antrat. Unseren Spielern hat das natürlich nicht gestört; es hat uns nur noch mehr motiviert. Leider konnten wir auch dieses Mal nicht ganz ohne Trubel einfach so spielen, weil überraschenderweise und zu unserem Entsetzen unser Spieler, Dennis nicht gekommen ist (bis jetzt wissen wir nicht, was passiert ist). Eine solche Situation haben wir schon letzte Saison gehabt und damals haben wir eine Trotzreaktion gezeigt und hoch gewonnen. Deshalb haben wir dieses Mal ebenfalls viel Optimismus gehabt. Die Praxis hat auch gezeigt, dass beim Schach alles möglich ist. Wir haben uns teuer verkauft! Als Erster hatte Mykyta uns nach drei Stunden ein Remis eingebracht und das mit schwarz. Mykyta hat uns wieder gezeigt, dass er sich zu unserem Spitzenspieler einwickelt hat und in der Lage ist, gegen einen starken Gegner auf Gewinn zu spielen. Ihm folgte auch mit Unentschieden Uli, der heute seine dritte Partie in drei Tagen spielte und 2,5 aus 3 lässt sich sehen. Ob es sich in dieser Partie "nur" um Dauerschach handelte oder um vielleicht mehr, darüber lässt sich streiten. Auf jeden Fall war es ein gutes Spiel von Uli. Dann kam die Aufgabe von Toon, der es heute mit dem stärksten Wattenscheider zu tun hatte. Starker Angriff und eine tolle Kombination vom Gegner haben unseren Toon ein bisschen überrascht und zur Verzweiflung gebracht. Zum Ausgleich sorgte jedoch sein Freund Jan, der heute ohne Kompromisse und Respekt um den Sieg kämpfte, mehrfache Remis-Angebote ablehnte und den Gewinn suchte. Aber sein Gegner hat sich sehr gut verteidigt und zu unserem Erstaunen doch noch eine Remisstellung erreichte. Schade, dass wir nicht wie Computer spielen können, denn diese gewinnen immer! Zwischendurch hat unser GM Andrej seine Partie den Erwartungen entsprechend gewonnen. Er überraschte seinen Gegner schon in der Anfangsphase mit einer ungewöhnlichen Eröffnung. Jetzt waren Marko und Wieslaw gefragt. Beide kämpften mit schwarzen Figuren. Überraschend seit fünf Stunden immer noch mit guten Aussichten. Ihre Gegner haben immer wieder mit neuen Ideen die Partie auf die Gewinn Spur bringen zu wollen. Marko hat aber gut gekontert und immer wieder gezeigt, wie viel Potential in ihm steckt. Er fand immer die besten Züge, aber leider hat es nur für ein Unentschieden gereicht. Also war alles jetzt Chefsache! Wieslaw, der für den erkrankten Spieler heute einspringen musste, hatte in der ganzen Partie den Ausgleich gesucht und als er ihn endlich erreichte, war er so frech und versuchte auf Gewinn zu spielen. Aber im entscheidenen Moment hat er dann doch die sichere Variante gewählt, das Remis, anstatt es zu riskieren. Dies war auch gut so, weil sich diese viel versprechende Möglichkeit, laut GM, auf eine verlorene Stellung entwickeln konnte und nur auf die Fehler vom Gegner zu spekulieren ist immer gefährlich. Am Ende eine knappe Niederlage, aber sie zeigt uns immer wieder, dass wir noch nicht so weit sind, obwohl die Entwicklung deutlich spürbar war und die Richtung stimmte. Im neuen Jahr hoffen wir auf mehrere Siege und sorglose Vorbereitungen.

 Wieslaw

Im heutigen Spiel gab es nicht viel zu berichten. Es war ein klarer Sieg für unsere Jungs. Nach
schnellem 2-0 von Marko und Dennis, kam etwas später der dritte Punkt durch Uli hinzu, sodass Mykyta nicht mehr weiterspielen musste.  Unser Gegner Düsseldorfer SV 1848 war diesmal nicht in bester
Besetzung angetreten; -  deshalb das deutliche Ergebnis.

Jetzt warten wir auf einen
stärkeren Gegner im Halbfinale.

Wieslaw

Die Begegnung zwischen den SF Gerresheim 1986  II und den  SF Vonkeln 1931  I  wurde vom Spielleiter gestern Nacht überraschend kurzfristig abgesagt. Ein Protest seitens SF Gerresheim 1986 ist eingelegt worden, da die Entscheidung nicht nachzuvollziehen war.  Die auch am kommenden Tag bis zur eigentlichen Spielbeginnszeit noch geherrschten besser gewordenen Witterungsbedingungen ließen eine ungefährdete Anreise zumindest mit dem öffentlichen Nahverkehr zu.  Benachbarte Schachvereine aus dem Bergischen Land konnten ihre Auswärtsspiele jedenfalls austragen.

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

TuS Düsseldorf-Nord  II   -   SFG  IV

4,5 : 3,5

SV Dinslaken 1923  I    SFG  I

4,5 : 3,5

Düsseldorfer SK 1914/25  V   -   SFG  III

4,0 : 4,0

Leider ohne Foto Leider ohne Foto

Heute ging es zum Außenseiter nach Unterrath zum TuS Düsseldorf-Nord.  Vom Papier der DWZ-Unterschiede her ein klares 8-0 für uns.  Zumal wir auch noch in stärkster Besetzung antraten und der Gegner leicht ersatzgeschwächt war.  "Auf zur Tabellenführung", dachten wir.  Zwar wurden wir letztendlich Tabellenführer, jedoch sehr unschön und auch nur wegen der spielfreien Konkurrenz.  Nach nur 13 Zügen oder 45 Minuten musste Dietrich seine Partie wegen gesundheitlicher Probleme abbrechen und aufgeben.  Kurz vorher erschien Reinhold verspätet zum Spielort und der Spieltag schien seinen skeptischen Verlauf genommen zu haben.  Auch recht früh und für uns alle sehr überraschend verlor Alicia ihre Partie gegen ihrem von der DWZ her weit unterlegenen Gegner.  Im reinen Bauernendspiel sorgten ihre ungünstigen Doppelbauern für den gegnerischen Königsvormarsch und letztendlich für ihre erste Niederlage.  0-2.  Doch kurz darauf machte Reinhold seine Verspätung wieder gut und gewann seine Partie mit kurzen Bedenkzeiten.  1-2.  Frank Ziemann und seine Gegnerin einigten sich nach einem zwischenzeitlichen Schlagabtausch auf Remis.  1,5-2,5 der "Halbzeitstand".  Auf den anderen vier verbliebenen Brettern "knisterte" es und man konnte keinerlei Prognosen abgeben.  Auf Brett 8 mühte sich Armin bei einem Minusbauern ab und bot Remis an.  Nach der Ablehnung bahnte sich eine Wende an, als der gegnerische König im eigenen Fett zu ersticken drohte.  Nur noch zu verhindern durch ein Figurenopfer.  Aufgabe und Ausgleich.  Frank Heise auf Brett 7 hatte mit seinem ebenfalls unterlegenen Gegner "eine harte Nuss zu knacken" und musste trotz Turm-Springer-Vorteil auf der Hut sein.  Erst nach Damentausch und Bauernvormarsch musste der Gegner seinen König kippen.  Wir führten plötzlich 3,5-2,5.  Auf Brett 5 bei Jörg sah es zu jedem Zeitpunkt nicht mehr so gut aus.  Ein Bauer-Springer-Nachteil und gegnerischem Bauernvorstoß schien die Niederlage zu besiegeln.  Durch einen Zugfehler des Gegners kam wieder Hoffnung auf, - denn dadurch war auch Jörgs Bauer auf dem Vormarsch.  Leider machte auch Jörg einen entscheidenen Zugfehler und musste seine Partie aufgeben.  3,5-3,5.  Nun starrte alles auf Brett 2.  Reinert hatte einen Springer weniger; - jedoch drei Bauern mehr, sodass man die Partie als ausgeglichen bezeichnen kann.  Auch die Bedenkzeiten waren durchaus ausgeglichen.  Leider zog Reinert seinen Turm in die Schusslinie eines gefürchteten Abzugszuges mit drohendem Turmverlust und gleichzeitigem Schach durch eben diesen Springer.  Zwar wurde dies vom Gegner zunächst übersehen; jedoch war sein Alternativzug so zwingend, dass Reinert durch eine spätere Schachgabel seinen Turm auf andere Weise verlor.  Aufgabe.  Leider unglücklich mit 3,5-4,5 verloren.  Nur durch die heute hinzu bekommenden Brettpunkte sind wir Tabellenführer geworden.  Die Konkurrenz hat nächste Woche das Nachholspiel und wir haben im Januar am nächsten Spieltag auch noch spielfrei.

Frank

Nach dem letzten Sieg gab es eine große Euphorie und Träume von der 2. Liga.  Aber jetzt nach drei Runden kam die große Depression und man ist auf dem Boden der Tatsachen gelandet.  das heutige Auswärtsspiel sollte zeigen, ob wir mit Stammspielern ohne Profis in der Lage sind, in der Oberliga zu bleiben.  Leider lautete die Antwort  ".... wir sind noch zu schwach". Obwohl das Ergebnis ganz knapp war und der Spielverlauf sehr ausgeglichen.  Mit etwas Glück (was wir schon in dieser Saison sehr verbraucht hatten) wäre auch ein Sieg herausgekommen.  Die Mannschaft aus Dinslaken war mit bestmöglicher Besetzung angetreten (so ist es bei Heimspielen) und sehr motiviert gewesen, um den ersten Sieg zu erkämpfen.  Auf dem ersten Brett, wo wir einen kleinen und einzigen DWZ-Vorteil hatten, gab es bei der russischen Verteidigung eine schnelle und ausgeglichene Stellung.  Deshalb dort auch ein schnelles Remis.  dann ganz überraschend das zweite Remis.  Mykyta, der immer besser Schach spielt und heute gegen unseren alten Bekannten Thomas spielen musste, hat sich gut geschlagen.  Bravo; - weiter so.  Doch dann verlor Jan, der lange eine gute Stellung hatte.  Aber sein starker Gegner überspielte ihn mit etwas Glück.  Dann folgte auch die Niederlage von Marko, der heute gesundheitlich sehr angeschlagen war.  Später kam ein bißchen Hoffnung auf, weil unsere beiden erfahrenen Spieler Uli und Toon ihre Punkte holten.  Wer konnte das voraussehen?  bravo Jungs.  Danach folgte das erkämpfte Remis von Jermo, der heute wieder gegen einen starken IM spielen musste.  Die letzte Partie was -wie so oft- die Partie von Markus, der schon öfters unsere Mannschaft zum Sieg führte.  Diesmal leider nicht.  Das Turmendspiel war lange ausgeglichen.  Aber irgendwann war der Bauer mehr entscheidend zum Sieg.  Schade Markus; - aber Deinen Mut, einen Bauern zu opfern und immer auf Sieg zu spielen, ist sehenswert.  Respekt.  Ich hoffe, dass diese erste Mannschaftsniederlage unsere Jungs motiviert, noch mehr Arbeit zu leisten.  Es gibt noch genug Runden, um Punkte zu holen.

Wieslaw

Zur heutigen vierten Runde traten wir gegen die fünfte Mannschaft unseres Stadtrivalen DSK an.  Im letzten Jahr hatten wir hier als Verbandsklasse-Absteiger direkt in der ersten Runde eine unnötige Niederlage kassiert und wollten es dieses Mal besser machen.  Ein Blick in die Aufstellung wies uns  - trotz Ersatzspielern -  an sechs der acht Bretter als Favoriten aus und so gingen wir frohen Mutes ans Werk.  Nach der üblichen Rundschau nach zwei Stunden Spielzeit war noch keine klare Tendenz erkennbar.  Robert (Brett 2) stand etwas besser, hatte dafür aber viel Zeit verbraucht und auch Jorrit (Brett 4) hatte schon fast eine Stunde Minus auf der Uhr.  Einzig Bodo (Brett 8) fühlte sich recht wohl in einer Stellung, die wenig Raum, aber auch wenig Möglichkeiten für den Gegner hergab.  So war auch das Remis toll, da hier der DWZ-Stärkste DSK-ler gegenüber saß.  Leider musste sich Jorrit wenig später geschlagen geben, da er  Lucas (Brett 7) die Segel strich, wurde es langsam ernst für uns und es musste von den vorderen Brettern mehr kommen.  Robert wickelte seine bessere Stellung gut ab und fand noch eine schöne Kombination.  Das gewonnene Endspiel wollte der Gegner nicht mehr sehen.  Norbert (Brett 5) gewann zum zwischenzeitlichen 2,5:2,5 Ausgleich, kurz bevor Alexandra (Brett 6) ihre Partie aufgeben musste.  Nun lag es an Heinz (Brett 1) und Holger (Brett 3), die Kuh noch vom Eis zu holen.  Heinz war zu diesem Zeitpunkt schon auf der Gewinnerstraße.  Ein schönes Opfer hatte die Königsstellung seiner Gegnerin geöffnet und ein sehenswerter Angriff schloss die Partie siegreich ab.  Holger hatte es da schon schwerer.  Aus einer Zeitnotphase resultierten ein Minusbauer und nur noch 22 Sekunden auf der Uhr, bevor er sich etwas entspannter um das angestrebte Remis kümmern konnte.  Ungleichfarbige Läufer und das nötige Quentchen Glück reichten am Ende für das wohlverdiente 4:4.

Die Dritte verabschiedet sich damit in die Weihnachtspause – das nächste Spiel (zuhause gegen den SC Erkrath II) findet erst am 28.01.2018 statt.

Robert

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

SFG  J1   -   SG Kaarst 1912/35  J4

6 : 10

SV B-W Concordia Viersen  I   -   SFG  II

3,0 : 5,0

SFG  IV   -   SC Erkrath 1973  IV

5,0 : 3,0

Leider ohne Foto Leider ohne Foto

Leider ohne Bericht

Nach zwei schwierigen Spielen gegen die Favoriten der Liga mussten wir heute gegen das Tabellenschlusslicht antreten.  Eine angeblich leichte Aufgabe für unser ambitioniertes Team stellte sich als Glücksspiel heraus.  Die Mannschaft aus Viersen trat, wie erwartet, in Beatbesetzung an.  Dennoch waren wir nach DWZ auf jeden Brett nominell besser besetzt.  Obwohl wir gewarnt waren und trotz guter Vorbereitung war es kein einfacher, sondern eher ein glücklicher Sieg.  Nach zwei Stunden Spielzeit  sah es nach einem deutlichen Sieg für uns aus. Dirk und Viktor hatten schon eine Qualle, Dennis und Markus die ganzen Bauern mehr und  Wieslaw und Ahmed spielten ihre Lieblingsvarianten.  Als erster gewann Ralf, der seinem Gegner keine Chance ließ und souverän mit zwei Läufern gegen einen Turm technisch perfekt realisiert.  Danach folgte schnell der Sieg von Dirk, der dieses Mal mit weiß seine ganze Klasse zeigte.  Bis dahin lief alles nach Plan.  Es gab sogar die Aussicht auf mehr, da die Stellungen unserer Gegner nicht besser wurden und Zeit spielt auch eine Rolle. Wie immer in Notsituation zeigte Wieslaw, wie man Remis-Stellungen doch noch gewinnt und zwar mit Unterstützung des Gegners, der zuerst den Sieg-Zug übersah und später auch noch unbedingt gewinnen wollte, anstatt Dauerschach zu geben.  Aber danach war unser Glück irgendwie verbraucht.  Viktor, der in absoluter Sieg-Stellung stand, dachte, dass der Gegner aufgeben würde.  Doch dieser hatte seine Hand nur kurz in der Luft gehalten; - also ein Missverständnis.  Irgendwie war Viktor durch diese Situation verwirrt, sodass er das tolle Opfer übersah und es am Ende nur zu einem Remis reichte.  Auch bei Dennis hat sich die Partie um 180 Grad gedreht und plötzlich stand er kurz vor einer Niederlage.  Auch bei Ahmed, der wie immer zu viel Zeit brauchte um gute Züge zu finden, war die Stellung hoffnungslos.  Bei Michael war die Stellung wohl so dynamisch, dass eine Dame für einen Läufer und einen Springer zu wenig war, um die Partei zu gewinnen.  Zum Glück hatten wir auf dem achten Brett einen sehr starken und sicheren Spieler, der seine Gegner ohne großes Feuerwerk,  sehr überlegt und ruhig Stück für Stück auseinander nahm und so war es auch dieses Mal.  Bravo Markus! Beim Stand von 4,5 für uns waren Ahmets und Dennis' Niederlage am Ende bedeutungslos.  Zum Schluss erreichte Michael noch ein Unentschieden, obwohl hier deutlich mehr drin war.  Aber am Ende zählte der 5:3-Sieg unserer Mannschaft.  Ob glücklich oder nicht, fragt am Ende der Saison keiner mehr.

Wieslaw

Eine denkwürdige Begegnung ereignete sich bei unserem Heimspiel gegen den SC Erkrath.  Eine Begegnung, an denen die Spielabläufe einzelner Bretter so mancher Schachlehrer unter Vorlage der Notizblätter an seiner Schautafel seine wahre Freude haben dürfte.  Beide vierte Mannschaften traten ersatzgeschwächt an; - Erkrath zudem nur zu siebt.  Die letzten drei Bretter der Gäste wurden -der Spielpraxis wegen- mit Kindern besetzt.  Erneut die Däumchen drehen durfte Armin, der nach einer Stunde seine Partie an Brett 8 kampflos gewann.  Kurze Zeit danach folgte das 2-0 durch Alicias tollem Spiel.  Zu groß war ihre Überlegenheit.  Ein Leckerbissen fand an Brett 7 statt, an dem Dirk mit einer lang überlegten Traumkombination aus 11 Zügen (!) seinen Turm (!) und seinen Läufer (!) gegen zweier gegnerischer Bauern (!) opferte, um seine weite Vorausschaubarkeit mit einem glatten Mattsieg belohnte.  3-0.  Am Spitzenbrett setzte sich Reinhold gegen seinen stark aufspielenden Gegner, der fast alle "Zufahrtswege" durch seine Bauern versperrte durch.  Ein Schwachpunkt auf der rechten Seite des Gegners verhalf Reinhold zum Durchbruch, sodass der Gegner aufgeben musste.  4-0 "Halbzeitstand".  Ein Rundgang und Überblick auf die restlichen vier noch spielenden Bretter ließ erahnen, dass das Endergebnis etwa 7,5-0,5 lauten würde.  Doch -um es vorweg zu nehmen- wir gewannen keines der Bretter mehr.  Was war das?  Eine Signalertönung an Dietrichs Brett 2 ließ die Kontrahenten und Spielführer zu einer Diskussionsrunde kommen.  Ein Klingeln, aber kein Handy.  Nach dem Hinweis auf einen lebenswichtigen Medikamenten-Timer wurde weitergespielt.  Bis dahin hatte Dietrich einen Läuferplus gegenüber einem Bauern, was er letztendlich zu einem Sieg nutzte.  Dennoch Ratlosigkeit um das Ergebnis an Brett 2.  Gleichzeitig schien sich Frank Heise an Brett 6 gegen einem an DWZ halb so starken Dreikäsehoch zu blamieren.  Turmverlust gegen Springergewinn.  Doch dann verschätzte sich der tapfer aufspielende Junge und seine Dame wurde einkassiert.  Vor diesem konsequenten Zug jedoch wurde für Brett 2 und Brett 6 zwei Remise ausgehandelt, was der Junge dankend annahm und eine gute Lösung für Brett 2 war.  5-1.  An Brett 4 kippte das Spiel.  Klaus hatte gegen seinen zähen Gegner mit einem negativen Läufer-Turm-Verhältnis zu kämpfen, was leider zu weiteren Materialverlusten führte und Klaus zur Aufgabe brachte.  5-2.  Die wohl extremste Partie fand am Schluss an Brett 5 statt.  Bei einem Bauernplus bereitete Frank Ziemann mit Dame, Läufer und Springer einen Mattangriff vor.  Zuguterletzt stand Frank mit einem einzügigen Matt kurz vor seinem Triumph.  Doch was war das??  Seine Gegnerin schlug mit ihrem Läufer Franks Königsbauer und entblößte seinen Monarchen, der diesen Läufer leider auch noch einkassierte.  Die gegnerische Dame begann eine Treibjagd auf Franks "nacktem" König in Richtung Feldmitte und übersah dabei selbst ein einzigüges Matt.  Ihr anderes Schachgebot ließ das Spiel etwas in die Länge ziehen und Frank musste später eben das Matt erleiden,  was er selbst nur noch einzügig hätte setzen können.  Endstand 5-3.  Wir sind zwar im Aufstiegsrennen, jedoch die spielfreie Runde und die schweren Gegner kommen erst noch.

Frank

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Marko Sponheim 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats November

  Bernd Dahm 

Sieger der

Gerresheimer Blitzliga

des Monats November

  SF Gerresheim 1986  I 

Sieger der

Bezirksblitzmannschaftsmeisterschaft

2017 / 2018

Leider ohne Foto

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

SFG  III   -   SF Grevenbroich 1953  I

6,5 : 1,5

SFG  II   -   PSV Duisburg 1920  I

4,5 : 3,5

Bezirksviererpokal 2017/2018

Oberbilker SV 1960  I   -   SFG  I

0,5 : 3,5

Leider kein Foto

Heute hat es mal wieder richtig Spaß gemacht, in dieser Mannschaft zu spielen.  Dass wir nie in stärkster Aufstellung spielen werden, damit haben wir uns abgefunden.  Mittlerweile haben wir aber tolle Ersatzspieler, auf die wir zurückgreifen können.  Da die Gäste ebenfalls mit Ersatzspielern antraten, waren wir heute die Favoriten.  Doch dieser Rolle muss man auch erst spielerisch gerecht werden.  Nach einer knappen Stunde Spielzeit standen fast alle ausgeglichen.  Nur Lutz (Brett 4) hatte seine Entwicklung zugunsten eines Bauerngewinns vernachlässigt. S tefan (Brett 8) hatte extremen Raumvorteil und setzte seinen Gegner unter Druck.  Doch was war an Brett 6 los?  Alexandra spielte heute ihre dritte Partie für unseren Verein und hatte die letzten beiden etwas unglücklich verloren. Und auch dieses Mal sah es auf den ersten Blick wieder danach aus:  Bauer gegen Springer und schlechtere Zeit standen in ihrer Bilanz.  Das erste Ergebnis lieferte Norbert (Brett 5), der sich in ausgeglichener Stellung und etwas Zeitnot auf Remis einigte.  Kurz danach, nach etwa drei Stunden Spielzeit, konnte Robert (Brett 2) den ersten Sieg des Tages melden.  In etwas schlechterer Stellung wählte sein Gegner den schnellen Tod und gab nach Damenverlust auf.  Kaum war der Punkt eingetragen, meldete auch Stefan seinen Sieg.  Der Druck war aus der Partie entwichen, der zwischenzeitliche Mehrbauer Geschichte – doch das Endspiel gewonnen! Bravo Stefan, ein gelungener Einstand in der Dritten.  Innerhalb der nächsten Minuten fuhren die Gerresheimer schon die halbe Miete ein.  Nach dem Remis von Lutz und dem Sieg von Holger (Brett 3) stand es schon 4:1. Lucas (Brett 7), der zwar einen Mehrbauern auf dem Brett hatte, fand nicht den richtigen Hebel und einigte sich auf Remis.  Damit war der Mannschaftssieg schon sichergestellt. Alexandra hatte da bereits ihre Partie gedreht und stand mit 3 Mehrbauern und Qualität kurz vor dem ersten Punkt, der auch nicht mehr lange auf sich warten ließ.  Heinz war froh, nun frei spielen zu können und setzte sein Läuferpaar geschickt in Szene.  Zug um Zug wurde der Gegner eingeschnürt und Heinz konnte zum 6,5:1,5 Endstand punkten.  Dieser schöne Sieg darf nun keine Eintagsfliege bleiben, wenn wir beim Aufstieg ein Wort mitreden wollen.  Am 03.12. geht es gegen die 5. Mannschaft des DSK, mit der wir aus der letzten Saison noch eine Rechnung offen haben.

Robert

 

Heute hatten wir es mit der starken Mannschaft und dem großen Favoriten aus Duisburg zu tun, der wie immer in Bestbesetzung antrat.  Unsere Mannschaft wurde, wie schon so oft in dieser Saison, durch eine plötzliche Absage in letzter Minute  - dieses Mal durch Dennis -  geschwächt.  Aber wir hatten einen guten Ersatzspieler im Aufgebot.  Unser Plan für dieses Match war von der DWZ-Stärke bestimmt.  Die ersten vier Bretter, an denen unser Gegner uns überlegen war, sollte ein Remis geschafft werden und an den anderen Brettern, an denen wir deutlich überlegen waren, sollte eben gepunktet werden.  Natürlich sollte die Entscheidung an Brett fünf stattfinden.  Dem Brett, an dem sich überraschend die Mannschaftsführer trafen.  Es war also Chefsache.  Nach ruhiger Anfangsphase kam endlich etwas Bewegung in die Partie.  Dirk, der wieder mit schwarz kämpfen musste, bekam eine gute Stellung und auch etwas überraschend ein Remis angeboten.  Ein Teil des Plans war also schon erreicht worden.  Unsere Jungen und Mädchen an den anderen Brettern hatten vielversprechende Stellungen.  Als erster meldete Markus seinen Sieg.  Die 400 Punkte DWZ-Unterschied waren nie infrage gestellt worden.  Dann meldete Tatjana an Brett zwei ein Remis.  Einige ungenaue Züge, wahrscheinlich aus Zeitnot, haben wohl den Sieg gekostet.  Aber dennoch war es eine gute Leistung, bravo!  Dann jedoch verlor Michael, unser bester Spieler an Brett eins durch einen Moment der Unaufmerksamkeit.  Sehr schade, denn er stand in aussichtsreicher Position.  Dadurch hat der PSV also wieder ausgeglichen.  Jetzt aber kam es zum Duell der Spielführer.  Laut Computer war die Stellung auf dem Brett ausgeglichen.  Dennoch spielten beide auf Sieg, da beide Kontrahenten dachten, dass sie besser stehen würden.  Es war lange Zeit ein hin und her, aber den größeren Willen zeigte Wieslaw und stellte seinen Gegner, nachdem dieser einen weiteren Fehler machte, mit einer ansehnlichen Kombination matt.  Auf ihn folgte eine Stunde später Armin, der an Brett sieben heute ohne große Gefahr einen souveränen Sieg einfuhr und seinen Gegner zur Aufgabe zwang.  Super Armin!  Verlieren konnten wir nun nicht mehr.  So fiel auch Viktors Niederlage an Brett vier nicht zu schwer ins Gewicht.  Er selbst ärgerte sich am meisten.  Jetzt sollte die Partie an Brett sechs durch Ahmet entschieden werden.  Aber nach kurzer Zeit und einem Blick aufs Brett war allen klar geworden, dass es heute wohl nur zu einem Remis reichen würde.  Doch Ahmet gab nicht auf und versuchte mit allen Tricks, beim Gegner Unsicherheit zu wecken.  Nach sechs Stunden Kampf hat dann wahrscheinlich die Konzentration nachgelassen, oder der Sieg unseres Gegners war so klar, dass dieser anstatt mit dem letzten Zug Schach zu stellen und somit die Partie zu gewinnen, etwas völlig Unerwartetes tat. Darauf hatte Ahmet gewartet und brachte durch ein Turm-Opfer die gegnerische Monarchie in Gefahr.  Nur durch Dauerschach konnte ein Matt verhinder werden.  Es war also ein unter dem Strich unerwarteter Sieg unserer Mannschaft.  Wenn man so viel Glück hat und es uns nicht mehr verlässt, dann darf man vom Aufstieg in die Regionalliga träumen.

Wieslaw

Am heutigen Dienstag konnten vier Leute unseres Vereins nicht am monatlichen Vereinsblitz teilnehmen, da ein Pokalspiel in Oberbilk anstand – und dort ist halt am gleichen Tag Spielabend wie bei uns.

Mit einigen Verzögerungen wegen Anfahrt und Parkplatzsuche – selbst war ich der einzige ÖPNV-Nutzer, konnte es für diese Vier losgehen. Bei Uli und Mykyta waren aber gerade mal 15 Minuten weg, weil unsere netten Gastgeber nicht auf exakter „Anstoßzeit“ bestanden.

Da ich an Brett 4 spielen durfte, hatte ich etwas Unerwartetes, nämlich die weißen Steine - ein für mich seit Monaten eher seltenes Erlebnis in Mannschaftskämpfen jeglicher Art.

Durch eine spezielle Eröffnung konnte ich meinen Gegner dazu bewegen, sich ein wenig aufs Glatteis zu bewegen, auf welchem er dann auch nach einer gewissen Zeit ausrutschte – so stand es relativ früh 1 – 0 für Gerresheim, auch wenn ich noch zeigen musste, dass ich einen Mehr-Turm verwerten kann ;) .

An allen anderen Brettern wurde hart gekämpft. Aus meinem schachlich limitiertem Blickwinkel sah es bei Uli etwas schwierig aus, sein Gegner spielte stark. Doch dann folgte plötzlich das Remis; 1,5 – 0,5 für uns.

Mykyta hatte es mittlerweile geschafft, dass Sven Mühlenhaus, seines Zeichens FM und langjähriges, wenn nicht schon ewiges Spitzenbrett der Oberbilker gewaltig unter schachlichen Druck gesetzt wurde. Dieser wurde dann so stark, dass er aufgab.  2,5-0,5 aus unserer Sicht, der Sieg stand fest!

Dennis, bei dem hohe Konzentration und Siegeswillen zu spüren waren, war der Einzige, der gegen einen zähen Gegner in die Verlängerung musste.  Da wir schon durch waren, konnte er befreit aufspielen und tatsächlich gelang ihm trotz geringen Materialvorteils (Bauer am Königsflügel), seine Pläne umzusetzen und zu gewinnen!  So also ein deutliches 3,5 – 0,5 für uns Gerresheimer, dass aber nicht zeigt, dass die Opponenten ordentlichen Widerstand geleistet haben.

Jetzt schauen wir gespannt darauf, was uns im Viertelfinale beschert wird!

 Dirk

 

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse und Fotos

Fotos

 

  Heinz Knupfer 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats Oktober

  Bernd Dahm 

Sieger der

Gerresheimer Blitzliga

des Monats Oktober

  Andreas Grolms 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats September

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

Düsseldorfer SV 1854  V   -   SFG  IV

3,5 : 4,5

SV Wersten 1964  I   -   SFG  III

3,0 : 5,0

SFG  I   -   SK Münster 32  I

4,5 : 3,5

Heute mussten wir im vorgezogenen Spiel zum Ligafavoriten nach Oberkassel.  Deren oberen Bretter waren stark besetzt, darunter zwei DWZ-lose Spieler, dessen unbekannte Spielstärke wir erst später zu spüren bekamen.  Mannschaftsführer Frank Ziemann verzichtete auf seinen Einsatz und machte den Weg frei für einen weiteren Nachwuchsspieler; - denn auch der Gegner trat mit einer Kinderschar an.  An nicht weniger als an fünf Brettern gab es ein Wechselbad der Gefühle.  Siegesgewissheiten lösten sich regelmäßig mit Niederlagenwahrscheinlichkeiten wegen gravierender Zugfehler ab.  Recht früh verlor Dietrich gegen seinen Gegner unbekannter Spielstärke.  Hier war eigentlich klar, dass die einzelnen Brettpunkte mehr an den unteren Brettern gewonnen werden mussten.  So sollte es am Schluss der Begegnung eigentlich auch  werden.  An Brett 8 sorgte unser Neuzugang Rotislav nach beiderseits schnell geführter Partie für den Ausgleich.  Unser zweiter Nachwuchsspieler Benjamin verlor nach einem Türme- und Bauernendkampf recht unglücklich.  Nach erfolgter gegnerischer Damenumwandlung erreichte sein eigener Bauer sein Ziel nicht mehr.  1:2.  Frank Heise an Brett 5 wurde fast an die Wand gespielt und entkam nach Minusbauern seiner blamablen Niederlage nur durch einem vom jungen Gegner stehengelassenen Springer.  Erst danach konnte Frank sich aus der Umklammerung befreien, mit Dame & Turm erstmalig zum Angriff übergehen und später zum 2:2 ausgleichen.  Spannende Partie auch bei Alicia, die es erneut mit einem Senior zu tun hatte.  Auch hier ein sehr riskantes Endspiel mit jeweils vorangeschrittenen Bauern und Turmunterstützungen, in der Alicia zum Schluss die Nerven behielt und unsere Mannschaft erstmalig in Führung brachte.  Eine überlegene Partie vollzog Neuzugang Armin, der nach Figurengewinnen am Schluss sich der Scherz erlaubte, für zwei gegnerische Bauern mal seinen Turm zu opfern.  Am Ende hieß es 4:2 durch Schachmatt.  Das Mannschaftsunentschieden war schonmal gesichert und an den beiden oberen Brettern sah es durchwachsen aus.  Spitzenbrettler Reinhold kam trotz einer halbstündigen Verspätung gut durch die Partie mit relativ kurzer Bedenkzeit und einer Materialbilanz von Turm & Bauern gegen einem Läufer.  Alles sah nach einem Sieg für Reinhold aus, doch ein voran geschrittener gegnerischer Bauer sorgte für ein Turmopfer gegen Läufer und die Partie schien ausgeglichen.  Doch die gegnerische Dame opferte sich, um anschließend bei der Damenumwandlung wiederaufzuerstehen.  Dies kostete Reinhold einen weiteren Turm und auch das Spiel.  Nur noch 4:3 für uns.  Die Mannschaft des Düsseldorfer SV setzte nun alles auf die Offensivkraft ihrer Spielerin auf Brett 2, an dem Reinert gegenübersaß.  Auf diesem Brett -der wirklich einen eigenen Bericht verdient- knisterte es regelrecht mit abertausenden Kombinationen und Varianten, denn erst um 13:02 Uhr (!!), nachdem alle anderen Partien vorbei waren, wurden erst die ersten Figuren (Bauern) getauscht (!!).  Gewaltiger Schwerpunkt dieser Partie war die linke Seite/Ecke in Reinerts Bretthälfte, an der die drei gegnerischen Schwerfiguren mit Springerunterstützung nur so auf Reinerts Königsbauer drückten.  Irgendwann brach dieser Damm und Reinert musste seine Dame gegen beide gegnerische Türme tauschen.  Hierbei übersah die sehr in Zeitnot geratene Gegnerin mindestens zwei andere Kombination, die ihr den Sieg gebracht hätten.  Nach der Zeitkontrolle konnte sich Reinert mittels freigelöstem Läufer aus der Umklammerung befreien und seinerseits seine Türme verdoppeln.  Ein schwerwiegender Fehler der Gegnerin ließ es zu einem Springeropfer kommen.  Nach einem damit verbundenen weiteren Türme-Damenabtausch und einem Plusbauern für Reinert, musste die Gegnerin schweren Herzens einem Remis zustimmen.  Mit einem 4,5:3,5 sehr glücklich gewonnen.  Die Tabellenführung werden wir aber spätestens nächste Woche wieder abgeben.

 

Frank

Wegen einer missverständlichen Info auf der Homepage unseres Gegners gab es einige Wirrungen, in welchem Spiellokal wir anzutreten hätten.  Letztlich löste sich das Problem einen Tag vor dem Spieltag auf.  Nach unserer Startniederlage wollten wir unbedingt unseren Punktestand ausgleichen.  Beruhigend war, dass uns Lucas voll konzentriert in Führung brachte.  Bravo Lucas!  Bodo stand nach einem Eröffnungsfehler seines Gegners schnell besser.   Armin der Erste, sein Bauchgefühl sagte ihm, "ich schaffe das", lehnte in leicht schlechterer Stellung ein Remis-Angebot seines Gegners ab.  Und dann stand es plötzlich 3 : 0  für uns.  Bodo und Armin fuhren je einen ganzen Punkt ein.  Trotzdem stand der Mannschaftskampf auf des Messers-Schneide. Alexandra musste nach hartem und lange ausgeglichenem Spiel leider die Segel streichen.  Ein Erfolg von Alexandra wird nicht lange auf sich warten lassen!  Vier Partien liefen also noch.  Heinz machte mächtig Druck und knetete seinen Gegner mit Geduld.  Das Markenzeichen von Heinz war mal wieder auf der Uhr abzulesen.  Seine Rest-Zeit vor der Zeitkontrolle betrug mal wieder nur Sekunden.  Seinem sympathischen Gegner, der noch ein Polster von einer Viertel Stunde hatte, unterlief ein übler Patzer, der einen ganzen Turm kostete.   Aufgabe.  Unsere Spitzenbretter mussten nun also noch einen halben Punkt raus kitzeln.  Sowohl Hannes – nach langer Spielpause voll motiviert und gut drauf – als auch Oliver in guter Form gaben sich keine Blöße und erkämpften jeweils ein Remis.  Lutz hatte irgendwie einen Bauern verloren. Beeindruckend, wie er geduldig nach Möglichkeiten suchte, das Manko wettzumachen.  Sein Gegner war wohl in Bestform und zog seinen Vorteil bis zum Gewinn durch.  Auch als unser Gesamtsieg fest stand, kämpfte Lutz unverdrossen weiter.  Tolle Einstellung!   Gut gelaunt mit einem 5 : 3 konnten wir die Heimreise antreten.  Armin der Erste.  Armin der Erste?  Ja, wir haben bei den  Schachfreunden drei (!!!) Namensvetter.  Bei der Nummerierung wurde die Dauer der Mitgliedschaft in unserem Verein und das Lebensalter berücksichtigt.

 

Armin

 

Wer denkt, Siege und Triumphe würden alleine nur durch Glück entstehen, der irrt sich.  Hinter all den vielen Erfolgen unserer ersten Mannschaft steckt Schwerstarbeit.  Für das Ziel, Spitzenreiter der NRW-Liga zu werden, arbeiten sehr viele unserer Mitglieder täglich schwer; -  und das schon seit Jahren.  Unseren Spielern wären keine Siege gelungen, wenn sie sich in unserm Verein nicht wohl fühlen würden.  Um diese große organisatorische Herausforderung zu meistern, braucht man auch großzügige Sponsoren, die in den jetzigen schwierigen Zeiten leider nicht so einfach zu finden sind.  Deshalb möchte ich an dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die richten, die seit nunmehr 30 Jahren so eine Großherzigkeit zeigen.  Der Sieg war alles andere als einfach; - er war hart erkämpft; - auch nach sechs Stunden war es ein offener Schlagabtausch.  Die neu aufgestellte Mannschaft aus Münster erwies sich als harte Nuss.  Der ganze Kampf war ausgeglichen.  Als erster hatte Dominik auf Brett drei in beeindruckendem Stil gegen unseren alten Bekannten, Benedikt, der schon öfter bei uns Blitzturniere gewonnen hatte, gewonnen.  Ein paar Stunden später (!!): Durch die Niederlage von Toon kam Münster zum Ausgleich, aber gleich darauf gewann Andrej auf Brett 1, weil sein Gegner einen Fehler machte.  Leider verlor unser zweiter Holländer, Jermo, durch Zeitnot in vielversprechender Stellung.  Dieser Gleichstand dauerte auch nicht lange, denn Markus, der in letzter Minute für den erkrankten Marko eingesprungen war, gewann das Endspiel mit viel Willen und vor allem Können . Aus den letzten drei Partien mussten wir noch 50% holen; - aber wie?  Natürlich war auf unsere erfahrene Spieler Uli und Dimitry Verlass.  Bei unserem Jüngsten, Mykyta, sah es nicht so rosig aus.  Dimitry machte es spannend.  Statt mit einfachen Zügen zu gewinnen, ging er auf Endspiel mit zwei Bauern mehr, aber mit verschiedenen Farben von Läufern . Erst nach sechs Stunden technischer Finesse gewann er sein Spiel und den ganzen Kampf für uns.  Uli zwang kurz davor seinen Gegner zu einem Remis, obwohl die Stellung für ihn schon gewonnen war, aber er ging auf Nummer sicher.  Mykyta unterlag leider seinem starken Gegner, aber die Freude über den Gesamtsieg unserer Mannschaft überwog.  Wir haben also einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht!  Wir sollten allerdings nicht anfangen zu träumen; - für die zweite Liga sind wir noch nicht bereit  Erst müssen wir auf dem Boden der Tatsachen bleiben und uns stabilisieren.
Wieslaw

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Robert Rombald 

Sieger der

Gerresheimer Blitzliga 2016/2017

in der Gesamtwertung

  Heinz Knupfer 

Sieger der

Gerresheimer Schnellschachturniere 2016/2017

in der Gesamtwertung

  Bernd Dahm 

Sieger der

Gerresheimer Blitzliga

des Monats September

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

SFG  J1   -   SV 1922 Hilden  J1

8 : 8

SV Wesel 1928  I   -   SFG  II

4,0 : 4,0

SFG  IV   -   Düsseldorfer SK 1914/25  VII

4,0 : 4,0

Es ist endlich wieder soweit sich an regnerischen kalten "fast" Wintertagen sich im Schach zu messen.  So trafen wir heute also zum ersten Mal in dieser Saison an und mussten gegen die Hildener Jugend bestehen.  Mit vier bekannten Gesichtern aber in neuer Saisonreihenfolge ging es also an das Brett.  In furiosem Spiel ging es direkt beim Ben zur Sache und er konnte sich sehr schnell sogar eine ganze Dame gewinnen.  So viel sei vorweg gesagt, ... auch wenn das Figurenübergewicht manchmal ein wenig abnahm gab es nie Grund an einem Sieg zu zweifeln.  Zu stark spielte Ben heute und sein Gegner kämpfte tapfer bis zum Matt.  Bei Isa war heute leider der Wurm drin.  So hatte er eine schöne Idee zu einer vielversprechenden Bauerngabel, die aber leider letztlich eine Figur kostete.  Diese wiederum half dem Gegner später auch zum Sieg.  Schade, jedoch sind vielversprechende Ideen zu verfolgen und manchmal muss man eben auch die Grenzen der taktischen Möglichkeiten aufgezeigt bekommen, um an einem anderen Tag dieses besser zu spielen.  1:1.  Bei Anna sah es nach einem Sieg aus. Sie spielte solide auf und schaffte wenige Züge später durch eine aufgesprengte Festung des gegnerischem Monarchen eine taktisch gewonnene Stellung.  Leider, leider gibt es da aber diese fiese Sache mit der Dame auf d3 und dem Läufer auf c2.  Diese Figurenpaarung lauerte auf das nur dunkel beleuchtete Feld h7 und schlug dann mordsgemein zu.  Matt, ... mist!  Dennoch ein sehr gutes Spiel; das gehörte eigentlich Dir, Anna.  Bei Alicia schien die Schlacht positioneller und ausdauernder.  Nach fast symmetrischem Aufbau im Damengambit mit weisem Bauern auf c4 , d4 und den gegenüberstehenden Bauern c5 und d5 ging es lange hin und her.  Vielleicht war dann nach fast zweieinhalb Stunden die Konzentration beim Gegner geschwunden, so stellte er plötzlich einen Turm ein und das Spiel endete.  Insgesamt also ein 2:2 und ein Saisonstart mit geteilten Punkten.

Ralf

Neue Saison - neuer Versuch aufzusteigen. Schon direkt bei der ersten Runde mussten wir gegen einen der vielen Favoriten kämpfen. Wenn uns jemand vor dem Spiel Remis angeboten hätte, hätte ich blind angenommen. Aber als wir nach einer langen Reise die Aufstellung gesehen hatten, war uns allen klar, dass wir die Rolle des Favoriten übernehmen würden.  Dementsprechend haben wir auch sofort gespielt.  Nach zwei Stunden konnte man sehen, dass unsere Spieler auf den meisten Brettern aggressiv auf Gewinn spielten und wir ein paar bessere Stellungen bekamen.  Als erster gewann Wieslaw, der mit schwarz konterte und mit großer Überzeugung den Gegner zur Aufgabe zwang.  Dann gewann auch Ahmet, der mit Weiß seinen Gegner überfuhr und diesmal ohne Zeitnot schön gewann.  Als, Dirk kurz vor der Zeitkontrolle gefragt hatte, ob er Remis spielen könne, war ich sofort einverstanden, weil Armin, Markus, Victor und Ralf Superstellungen hatten und es danach auch aussah, dass wir dieses Mal hoch gewinnen würden.  Schade, dass unsere Gegner keine Anfänger waren und nach einem falschen Opfer von Ralf und Viktor wussten sie sich gut zu verteidigen, so dass Ralf mit Materialverlust aufgeben musste.  Armin hatte in dieser Zeit, von einer besseren Stellung zu einem Endspiel verwandelt, das leider für ihn verloren war.  Und auch unser Joker Markus musste in furchtbarer Zeitnot ein Gewinn von Hand auslassen.  Dazu kam die plötzliche Niederlage auf Brett 1 von Dennis, - wie immer unnötig (schade!), so dass wir am Ende auf ein Wunder zählen mussten.  Und tatsächlich: Viktor gewinnt (doch noch ...  *uff*).  Und am Schluss nach 5 Stunden Versuchungen hat Markus das Remis angenommen (Patt).  Zusammenfassend gab es am Ende ein glückliches 4:4 Unentschieden.  Aber mit Nachgeschmack, da von den Stellungen her mehr drin war.

Wieslaw

Heute haben wir uns regelrecht gegen einen Außenseiter blamiert. Strahlten wir in Bestbesetzung, DWZ-Überlegenheit und Überzahl vor der Begegnung noch viel Zuversicht aus, so erlebten wir gegen 14.00 Uhr die Ernüchterung.  Dass unsere 4. Mannschaft nicht noch verloren hatte, verdanken wir unserer jüngsten Spielerin und unserem ältesten Spieler bei seiner Saisonpremiere.  Ausschlag gebend war wohl kurz vor Spielbeginn ein taktisches Stühlerücken der letzten vier Spieler des Gegners (Spieler Nr. 5 fehlte) um ein Brett nach vorne und somit auch alle einzelnen Kräfteverhältnis der jeweiligen Bretter.  Somit musste unser Neuzugang Armin Gruschka sein gut eingeschätztes Spielpotenzial leider mit einem kampflosen Sieg verschwenden.  Leidtragender war Frank Heise, der erst nach 56 Zügen gegen einen um 400 DWZ stärkeren verlor, was den Zwischenstand von 2:2 bedeutete.  Zuerst verlor unser Spitzenbrettler Reinhold ganz überraschend und früh sein Spiel gegen seine schwächer eingestufte Gegnerin bereits nach nur einer Stunde (!). Nach dem zeitgleichen kampflosen Sieg von Armin besiegte Alicia ihren Gegenspieler beim Kampf "jung gegen alt" und sorgte für die 2:1-Führung.  Bei einem Werterückstand von einem Läufer und einem Bauern musste auch Frank Ziemann die Segel zum 2:3 streichen.  Danach ging es Schlag auf Schlag. Dietrich siegte nach gutem Spiel, während Reinert überraschend verlor und Jörg überraschend gewann.  4:4 der Endstand.  Doch eigentlich hatten wir uns am ersten Spieltag die direkte Tabellenführung erhofft.

Frank

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse

Fotos

 

  Dirk Angermünde 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats August

  Jan Werner 

Sieger der

Gerresheimer Blitzliga

des Monats August

Mario Klasmeier

               Sieger des              

Gerresheimer Vereinspokals 2017

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Mehr dazu

 

SFG  III   -   SV 1922 Hilden  II

2,0 : 6,0

SV Mülheim-Nord 1931  II   -   SFG  I

2,5 : 5,5

Bezirksviererpokal 2017/2018

SC Erkrath 1973  IV   -   SF Gerresheim 1986  I     1,0 : 3,0

Leider ohne Foto Leider ohne Foto
Leider ohne Bericht Leider ohne Bericht Leider ohne Bericht

Ergebnisse

Ergebnisse

Ergebnisse und Fotos

Fotos

 

  Jorrit Kirsten 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats Juli

  Inna Orlova 

Siegerin der

Gerresheimer Blitzliga

des Monats Juli

  FM Ulrich Dresen 

Sieger des

Gerresheimer Schnellschachturniers

des Monats Juni

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

Ergebnisse und Fotos

 

Die Schachfreunde Gerresheim waren aktiv bei „Kids in Action“.

Neulich fand auf dem Gelände des Arena Sportparks im Düsseldorfer Norden die Sportinformationsmesse „Kids in Action“ statt.  Das Angebot richtete sich speziell an alle Düsseldorfer Kinder der zweiten und fünften Klassen, war aber auch für Geschwisterkinder frei nutzbar.  Über 50 Vereine verschiedenster Sportarten von American Football bis Zumba waren vertreten und animierten zum Mitmachen und Ausprobieren.  Die Schachfreunde Gerresheim 1986 nutzten die Gelegenheit, den Schachsport zu präsentieren und wurden dabei tatkräftig von Elke Hahnen (Düsseldorfer SV 1854) und Alexander Lechner (Düsseldorfer SK 1914/25) unterstützt.  Die Resonanz war überwältigend und es wurde keinem langweilig: Kurz nachdem sich die Tore gegen 11 Uhr öffneten und bis zum Ende der Veranstaltung waren alle Bretter besetzt und auch das Großschach wurde intensiv genutzt.  Es war schön zu sehen, wie viele Kinder nicht nur Interesse am Schach hatten, sondern auch schon ordentliche Vorkenntnisse.  Angebote wie das Bauernschachturnier, Regelkunde und freies Spiel gegeneinander oder gegen Vereinsspieler begeisterten die Nachwuchsspieler und es wurden viele Kontakte geknüpft.  Eine spontane Show-Einlage „Konditionsschach“ boten zudem Mykyta Volkov (Schachfreunde Gerresheim 1986) und Alexander Lechner (Düsseldorfer SK 1914/25).  Hier musste nach jedem Zug und nach Drücken der Uhr eine Kurzstrecke gelaufen werden.  Bei knapp 30 Grad und Sonnenschein ein gutes körperliches Zusatztraining.  Am Ende der Veranstaltung stand fest, dass wir auch im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sind.  Nach der Sommerpause startet unser Jugendtraining wieder am 15. August und findet dann jeden Dienstag von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr statt. Wir freuen uns auf viele neue Gesichter!

Alicia Orlova

erreicht Top 10-Ergebnis

bei den Deutschen Meisterschaften der U12w

in Willingen

Dass die Schachfreunde Gerresheim nicht nur mit den Männermannschaften erfolgreich sind, sondern auch stolz auf Ihre Nachwuchsarbeit sein können, zeigt wieder ein aktuelles Beispiel.  Alicia Orlova hatte sich als Siegerin der NRW-Meisterschaften der Mädchen unter 12 Jahren direkt für die Deutschen Einzelmeisterschaften der U12w qualifiziert.  Diese fanden vom 3. bis zum 11. Juni 2017 in Willingen statt.  Insgesamt traten 38 Spielerinnen an, von denen Alicia nach ihrer Wertzahl (DWZ 1452) auf Platz 15 gesetzt wurde.  Ein erneuter Durchmarsch wie bei den NRW-Meisterschaften (6,5 Punkte aus 7 Partien) war nicht zu erwarten.  Das Niveau war insgesamt viel höher.  Alicia startete sehr erfolgreich ins Turnier, blieb 5 Runden lang ungeschlagen und gehörte mit 4,5 Punkten aus 5 Partien zur Spitzengruppe.  Schon in der ersten Turnierhälfte gelangen schöne Siege gegen stärkere Gegnerinnen.  In Runde 6 gab es dann die erste Niederlage und ein weiteres Remis in Runde 7, bevor in Runde 8 die Turnierfavoritin Antonia Ziegenfuß (DWZ 1842) der OSG Baden-Baden wartete.  Der Leistungsunterschied war hier einfach zu groß und die Partie ging verloren.  In den folgenden zwei Runden kamen noch einmal 1,5 Punkte auf das Konto von Alicia.  Sie blieb an der Spitzengruppe dran.  Bei einem Sieg in der letzten Runde wäre Platz 3 herausgesprungen; - doch leider wurde hier die dritte Niederlage verbucht.  In einem sehr engen Teilnehmerfeld (Platz 2-22 innerhalb von 2 Punkten) sprang am Ende ein toller 10. Platz heraus.  Hervorzuheben ist noch, dass Alicia die beste Buchholz-Wertung im Teilnehmerfeld hatte; - das heißt, sie hat gegen die besten Spielerinnen gespielt.  Da ihr Leistungsniveau deutlich höher als ihre Wertzahl war, gab es einen Zuwachs von fast 100 Punkten auf die neue DWZ 1548.  Man kann bei Alicia eine kontinuierliche Entwicklung beobachten.  Letztes Jahr musste sie sich noch mit Platz 23 abfinden und nun ist sie schon in den Top 10 in Deutschland.  Es ist also noch einiges zu erwarten und wir freuen uns, sie weiterhin zu unterstützen.  Aktuell sind 25 Mitglieder bei den Schachfreunden Gerresheim jünger als 25 Jahre, Tendenz steigend.  Jeden Dienstag findet ab 17:30 Uhr das Jugendtraining statt.

Jugendschachturnier 2017

Unsere Jugendabteilung erfreut sich immer größerer Beliebtheit.  Die Trainingsabende, immer dienstags Abend ab 17:00 Uhr, werden von unseren Jugendlichen gerne und mit großer Leidenschaft angenommen.  Dies ist ohne eine herausragende Unterstützung vieler Vereinsmitglieder natürlich nicht möglich, von denen ich zwei ganz besonders für Ihr großartiges Engagement danken möchte.  Für die gesamte, nun leider abgelaufene Saison, danke ich unserem Jugendtrainer Marko Sponheim.  Danke Marko! Besonderes Lob und Dank möchte ich an unsere Schachfreundin Inna Orlova aussprechen, die mit viel Herz und Leidenschaft das gerade beendete Jugendturnier geleitet und bis zum Ende betreut hat.  Auch Dir, Inna, vielen Dank!  Dieses Turnier wiederum ist der Anlass dieses Artikels. So haben wir heute unter großartigem Publikum die Siegerehrung feiern können.  Natürlich gab es keine Sieger und Verlierer, aber einen Endpunktestand.  Am meisten Punkte konnten hier der Benjamin mit 6,5 aus 8 (1. Platz), der Wahed mit 4,5 aus 8 (2. Platz und leider nicht auf dem Foto) und der Georg ebenfalls mit 4,5 aus 8 (3. Platz) gewinnen.  Allen Spielern hat es Spaß gemacht und freuen sich auf ein Neues im kommenden Jahr ... natürlich soll es dann auch so sein!  Nun steht die Sommerpause an und das Jugendtraining startet dann wieder am 15. August mit der neuen Saison.

Schöne Ferien!

Ralf

 

 

Jahreshauptversammlung 2017

 

Dennis Liedmann neuer 1. Vorsitzender

 

Der neue Vorstand:

(v.l.n.r.):  Robert Rombald (Pressewart),  Dennis Liedmann (1. Vorsitzender),

Dirk Angermünde (2. Vorsitzender),  Ralf Imhoff (Jugendwart),  Wieslaw Sapkowski (1. Spielleiter).

Es fehlt auf dem Foto:  Heinz Knupfer (Kassierer).